Wie bereite ich mein Kleinkind auf ein Geschwisterchen vor?

von shrimpmama
0 Kommentar

In wenigen Wochen ist es so weit. Shrimpi bekommt ein Geschwisterchen. Doch das bedarf natürlich einiges an Vorbereitung. Nicht bei uns Eltern, sondern bei Shrimpi selbst. Schließlich soll sie ja nicht gänzlich überrascht davon sein. Aber Shrimpi ist noch keine zwei Jahre. Wie machen wir es ihr halbwegs verständlich?

Wann erzählt man es dem Kind?

Gesagt haben wir es ihr sobald ir es wussten. Aber natürlich verstand Shrimpi das noch nicht. Intensiviert haben wir es die letzten Wochen. Jetzt ist Mamas Bauch schon groß, Shrimpi kann die Bewegungen des Babies spüren und sehen. Dadurch kann Shrimpi schon mehr damit anfangen als zuvor.

Tipps zum verständlich machen

Natürlich haben wir, wie wahrscheinlich alle Eltern, auf Bücher zurück gegriffen. Wobei ich sagen muss, dass ich kein zufriedenstellendes Buch gefunden habe für unter Zweijährige.

Shrimpi war natürlich auch bei jeder Ultraschalluntersuchung dabei. Anfänglich konnte sie nicht viel damit anfangen. Aber bei den letzten beiden konnte sie das Baby tatsächlich schon erkennen. Sie hat von sich aus gleich „Baby“ gesagt als es gut am Bildschirm zu sehen war.

Generell versuchen wir Shrimpi so viel wie möglich bei den Vorbereitungen einzubinden. Das Stillbettchen und die Krippe herrichten zum Beispiel. Da darf Shrimpi aus ihren Babyspielzeug auswählen und ins Bettchen „legen“. So lernt sie auch schon mal das hergeben von Dingen. Natürlich darf sie die Sachen vorher nochmals genau anschauen und erproben.

Auch beim Kleidung und Pflegeutensilien Herrichten, wie die ganz kleinen Windeln, darf Shrimpi helfen. Und wir erklären ihr, dass das für ihren Bruder ist. Ich zeige ihr, dass ihr die Kleidung nicht mehr passt, aber dem Baby passen wird.

Außerdem haben wir eine Babypuppe für Shrimpi. Dafür ist sie natürlich genau im richtigen Alter und das nutze ich gleich aus. Shrimpi hat nun ihrer Babypuppe und sie liebt es sie zu füttern, zu wickeln und an- und auszuziehen. So lernt Shrimpi zu verstehen, dass Babies bei vielen Sachen noch Hilfe brauchen und hat gleichzeitig eine Beschäftigung wenn Mama später mal beide Hände voll hat.

Ganz wichtig war uns auch das Shrimpi keine großen Veränderungen noch zusätzlich erfahren muss, in der ersten Zeit wenn das Baby da ist. Also schläft sie schon längst in ihrem eigenen Bettchen in ihrem Zimmer.

Prinzipiell gilt: Die Ankunft des neuen Familienmitgliedes nicht mit großen Veränderungen zusammen legen. Also den Umzug ins eigene Zimmer schon vorab planen und auch Kindergarten oder Kindergrippe ein paar Monate früher oder später beginnen. Es wäre ungünstig wenn die Minis das mit dem Baby in Verbindung bringen. Außerdem sind diese Zeiten für sich allein schon stressig genug für die Zwerge, da braucht es nicht noch eine extra Belastung.

Der Papa als wichtige Bezugsperson ist ohnehin selbstverständlich. Sollte der Papa bei euch nicht in tägliche Routinen wie Zähneputzen oder schlafen gehen eingebunden sein, wird es aber aller höchste Zeit! Nicht nur für die Entlastung der Mama 😉

Shrimpi wird ja eigentlich noch rund um die Uhr von Mama und Papa betreut. Als ich wieder schwanger wurde haben wir recht bald begonnen Shrimpi mal bei meinem Bruder und seiner Familie stundenweise zu lassen. Nun hat sie auch schon dreimal dort geschlafen. Die Gewöhnung daran, dass sie mal wo anders ist und auch dort schläft ohne Mama und Papa war mir sehr wichtig. Vorallem im Hinblick auf die Entbindung. 

Was ihr dringend vermeiden solltet

Vermeidet es unbedingt in der Schwangerschaft Schlechtes auf das Baby zu schieben. Also zum Beispiel Sätze wie: „Mama kann dich jetzt nicht heben wegen dem Baby“,“Mama geht es nicht gut, sie hat ja das Baby im Bauch“ oder ähnlich komische Sätze.

Bitte nicht falsch verstehen, ihr könnt und sollt diese Dinge schon mit euren Kids besprechen, aber die Ursache soll nicht das Baby sein. Der Satz: „Mama kann dich jetzt nicht hochheben“ reicht völlig. Auch im Gespräch mit anderen sollte man darauf achten, dass die Schwangerschaftsbeschwerden für unsere anwesenden Minimenschleins nicht auf das Baby zurückgeführt werden.

Ein Punkt der mir selbst oft schwer fällt ist das Richtige zu sagen wenn Shrimpi wieder mal auf Mamas Bauch plumpst. Am besten sind Sätze wie: „Nein, das tut mir weh“ oder ähnliches. Nicht, „Nein, du tust dem Baby weh“. Das wäre schon mal ein etwas unglücklicher Start. Denn so bringen die Kinder nur Verbote und andere schlechte Sachen mit dem neuen Baby in Verbindung. Es nervt sie schon jetzt wo es noch im Bauch ist.

Aber um realistisch zu bleiben, voll und ganz wird sie es erst begreifen wenn der kleine Wurm da ist.

So, das war’s jetzt mal zu unseren Vorbereitungen. Bald gibt es noch Tipps dazu was zu beachten ist, wenn das Geschwisterchen dann auf der Welt ist.

Alles Liebe,

eure Shrimpmama

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse ein Kommentar


Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst du dich mit der Speicherung und der Verarbeitung deiner Daten durch diese Webseite einverstanden.

Shrimpskrams verwendet Cookies um eure Zeit auf der Seite zu verbessern. Wir nehmen an, dass ihr damit einverstanden seid, ihr könnt aber auch gerne euer Einverständnis zurückziehen. OK weitere Infos