Schwanger sein und Kleinkindmama, inklusive Lifehacks

von shrimpmama
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Shrimpi ist 19 Monate. Wie wir euch ja schon verraten haben bekommen wir einen Shrimp 2.0. Im Moment gibt es zum Glück noch keine großartigen Schwangerschaftsbeschwerden. Ich bin zwar oft müde aber ich glaube, das liegt an Shrimpi und nicht an Shrimpi 2.0.

Aber dennoch ist es anders schwanger zu sein wenn man noch ein Kleinkind zu Hause hat.

Mamas Plan

Als wir wußten dass wir wieder Nachwuchs bekommen hab ich ziemlich bald begonnen Shrimpi verstärkt zur Selbstständigkeit zu erziehen. Klar war mir das von Anbeginn an wichtig, aber jetzt herrscht Aktion Scharf. Vorallem was alltägliche Fertigkeiten angeht, denn meine Aussichten sind stressig.

Ich freu mich zwar sehr auf unser zweites Shrimpi, aber es ist mir auch klar, dass zwei Kinder mit zwei Jahren Abstand einige Anstrengungen von mir abverlangen werden. Vorallem die ersten zwei, drei Jahre. Um mir das etwas zu erleichtern plane ich dass Shrimpi einige Dinge schon selbstständiger machen kann als viele andere Gleichaltrige. Mal sehen ob der Plan aufgeht. Erzwingen will und kann ich natürlich eine Entwicklung nicht. Üben schadet ja auf keinen Fall.

Die Schwangerschaft selbst

Aber natürlich unterscheidet sich die zweite Schwangerschaft prinzipiell von der ersten. Ich war eigentlich nie der Typ Frau die Schwangerschaft als Krankheit oder Einschränkung ansah. Ich habe bis jetzt immer versucht alles wie unschwanger zu machen.

In der ersten Schwangerschaft war das bis zum Ende des achten Monats kein Problem. Danach bin ich etwas eingeschränkter in meinen täglichen Spaziergängen und Unternehmungen gewesen. Dennoch bin ich mit Pelzibub seine Runden gegangen bis am Tag vor der Geburt. Auch wenn es statt acht km nur vier bis fünf waren. Ich habe einfach auf meinen Körper gehört und das hat prima funktioniert.

Auch in der zweiten Schwangerschaft ist das nicht anders. Ich arbeite im Garten, mach mein Tagesprogramm mit Shrimpi und Pelzibub. Im Moment noch unverändert, mal schauen wir lange das diesmal funktioniert. Denn immer wieder spüre ich ein Stop von meinem Körper. Noch nicht all zu oft, aber dennoch deutlich früher als in der ersten Schwangerschaft. Da war ich natürlich noch fleißig in meinem Job, aber körperlich anstrengend war dieser natürlich null. Das ist jetzt wir ich mit Shrimpi daheim bin etwas anders.

Livehacks

Es lässt sich natürlich nicht vermeiden Shrimpi zu geben und zu tragen. Mein Arzt sieht da auch kein Problem solange ich keine Beschwerden habe. Aber natürlich Kassen schön langsam die Muskeln und Bänder nach und mein Rücken sehnt sich nach der ein oder anderen Entlastung. Und ich bin mir sicher dass wir mein Körper nach und nach noch mehr verlangen. Deswegen habe ich begonnen mir überall kleine Erleichterungen zu schaffen. Ich hebe Shrimpi also so oft wie nötig, aber so wenig wie möglich.

1. Kleine Hocker und Treppen:

Überall im Haus, wo ich Shrimpi täglich  raufheben muss, werden nun kleine Treppen hingestellt. Zum Waschbecken und in Richtung Kücheninsel.

2. Wickeln

Auch das Wickeln verlagere ich nun auf die Kinderzimmercouch. Aber auch eine weiche Decke am Boden wären denkbar.

3. Kindersitz

Shrimpi darf nun selbst in das Auto in den Kindersitz klettern. Das macht ihr wirklich viel Spaß und erleichtert mir das Verstauen des Shrimps. Mit etwas Übung keinen Problem und genauso schnell.

4. Einkaufen

Lange hab ich mich davor gescheut, aber nun ist es soweit. Shrimpi muss nicht mehr in das Sitzerl im Einkaufswagen, sondern darf sich frei im Geschäft bewegen. Ich hatte wirklich Angst, dass das in heilloses Chaos ausartet, aber mit etwas Übung muss ich sagen es funktioniert recht gut. Und ich bin mir sicher, dass es in einem halben Jahr sogar sehr entspannt abläuft und Shrimpi wahrscheinlich auch schon kleine Aufträge übernehmen kann.

5. Schlafen

Shrimpi schläft in ihrem eigenen Zimmer seit sie acht Monate alt ist. Das funktioniert auch großteils ganz gut. Nur muss ich gestehen, dass es beim Mittagsschläfchen nicht sowar. Das hat Shrimpi immer neben mir auf der Couch verbracht. Eigentlich weiter nicht tragisch, weil sie einen recht tiefen Schlaf hat wenn sie einmal schläft. Also konnte ich dann weggehen und einiges im Haushalt erledigen. Teilweise allerdings auch nicht. Dann hat Shrimpi ein, zwei Stunden schlafend auf mir verbracht. Das hab ich nun geändert und Shrimpi verbringt auch ihren Mittagsschlaf in ihrem Zimmer. So hat sie mehr Ruhe und wenn Shrimpi 2.0 da ist wittere ich eine kleine Chance auf eine Mittagspause für Mama.

Wenn ihr also auch nicht so der Familienbetttyp seit wie wir ist es eine Überlegung wert eure Minis noch vor Ankunft des zweiten Kindes ans eigene Zimmer zu gewöhnen. Wenn ihr ohnehin gerne ein Familienbett habt ist das natürlich völlig unnötig.

Habt ihr auch Erfahrungen mit Schwangerschaft als Kleinkindmama? Tipps und Tricks vielleicht?

Würde mich freuen eure Erfahrungen zu lesen.

Eure Shrimpmama

 

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