Papa ist kein Elfchen

von shrimpmama
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Über die Lautstärke von Papa

Das Shrimpis Papa nicht das grazilste Wesen auf Erden ist haben ich ja bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt. Heute gibt es wieder mal einen Schwank aus unserem Familienleben.

In unseren zu Hause werden regelmäßig Türstöcke gerammt und Tischkanten besucht. Nun ich gebe zu, ich selbst bin ja auch nicht unglaublich geschickt, aber Papa übertrifft alles. Ich glaube es gibt wirklich keine Kante im Haus die auf ihm noch keinen blauen Fleck hinterlassen hat. Shrimphansi behauptet ja steif und fest, dass es die Türrahmen und Möbelstücke sind die ihn berühren. Eine Art hinterhältiger Komplott sozusagen. 

Aber warum schreibe ich heute darüber?

Eigentlich ist es ja für alle egal wie ungeschickt Papa ist bzw. wie hinterhältig unsere Einrichtung. Aber dem ist nicht ganz so. Denn besonders tollpatschig wird Papa wenn Shrimpi schläft. Das ist fast schon wie ein Naturgesetzt. Papa läuft da meistens zu richtigen Hochtouren auf.

Auf Bausteine treten oder mit der kleine Zehe gegen die Bettkante laufen sind ja durchaus Unfälle die alle Eltern kennen. Aber sie haben den Vorteil, dass unser elterlicher Schutzinstikt in Kraft tritt und wir die Schmerzen stumm hinnehmen. Okay, wir winden uns dabei wie Würmer am Bett oder auf der Couch. Aber immerhin sind wir leise… weils Kindlein schläft. 😉

Das kann Shrimphansi natürlich auch, aber dann hat er meist noch ein paar Tricks auf Lager. Da werden Laptopadapter gegen das Bett getreten, Flaschen fallen gelassen und Gläser umgestoßen. Es wird von ihm alles getan um den Sandmann zu vertreiben. Ich weiß nicht warum wir ihn noch jeden Abend besingen wenn ihn Papa garnicht hier haben will.

Timing ist alles

Ich weiß nicht was das ist, aber sobald Shrimpi schläft macht Papa alles dreimal so laut. Sogar Zähneputzen. Da fällt dreimal die Zahnpasta ins Waschbecken und die Zahnbürste wird gegen den Wasserhahn geschlagen. Wie kommt das? Warum passieren die Sachen ausschließlich wenn Shrimpi gerade einschlafen soll?

Ich vermute ja es ist irgendein Trampeltiergen. Es kann ja nur Veranlagung sein. Absichtlichkeit unterstelle ich ihm nämlich nicht. Einen müden Mamabär zu reizen grenzt ja an Selbstmord. 

Vielleicht mussten die Männer in der Steinzeit besonders abends laut sein um Feinde wie Bären zu verschrecken? Kann sein. Aber eins ist fix, es nervt mich tierisch 😉 Aber selber schuld. Denn eigentlich ist Shrimpi noch kaum von dem Getrampel aufgewacht. Wahrscheinlich weil sie es schon gewöhnt ist laute Polterer und Knallgeräusche beim Einschlafen zu hören 🙂

Natürlich ist mir klar, dass ich durch die Situation einfach auch sensibler auf die Geräusche reagiere. Aber reine erhöhte Aufmerksamkeit ist es nicht. Shrimphansi gibt sich abends schon richtig Mühe laut zu sein.

Aber was tun dass das nicht jeden zweiten Abend zu einen Streit ausartet? Naja, immerhin leben wir nun schon zwölf Jahre zusammen. Also kann ich behaupten ich kenne ihn und er kennt mich. Und wenn mich etwas so nervt versuche ich es rechtzeitig zu sagen…also bevor es mich so nervt, dass ich nur mehr fauchen kann. Zugegeben, das gelingt mir natürlich nicht immer. Aber Shrimphansi hat auch schon gelernt über barsche Zurechtweisung hinwegzusehen. Ich meine, ist ja auch klar, er hat ja schließlich was falsch gemacht 😉

Papa hat’s nicht einfach

Der Abend ist für Papa also fast ein täglicher Hindernisslauf. Typisch Mann eben. Macht aus was alltäglichen einen riesen Elefanten…oder so 🙂

Letztens kam Papa in Schlafzimmer mit einem breiten Grinser. Nachdem er wieder mehrmals gelärmt hatte, musste auch er lachen. „Das gibt’s eigentlich nur im Film!“ hat er mir berichtet. Dann hat er mir die Ursache des letzten Polterers geschildert: Als er die Zahnbürste abgestellt hatte hat er ein Deofläschen angestossen. Dieses begann sich an der Kante zu drehen und landete nach einer gefühlten Ewigkeit auf dem daneben liegenden Handtuch. Soweit so gut – Papa steht aktionslos daneben. Dann beginnt das Gläschen am Handtuch entlangzurollen. Auf dem stieß das Fläschen meinen  Nagellack und den Lippenstift um (zarter Lärm war die Folge). Papa schaut noch immer zu. Als der Deoroller (Da kommt also  der Name her) dann die Waschtischkante erreichte wurde er noch von einem anderen Fläschen aufgehalten (Papa wusste nicht was es war). Leider nur kurz – denn kurz darauf stürzten sich der Roller und das Fläschen in die Tiefe (Natürlich diesmal mit höherem Schallpegel).

Wie ist das bei euch? Ist Papa da auch so ein Elefantenelf der gerade zu den Schlafenszeiten sein Können zeigt?

Alles Liebe,
eure Shrimpmama

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