Lust auf Sex?

von shrimpmama
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Das Sexleben ist ein heikles Thema in vielen Beziehungen. Besonders bei frisch gebackenen Eltern. Babygeschrei, Windeln wechseln und Haushalt. Normaler Familienwahnsinn eben. Da bleibt das Sexleben schon mal auf der Strecke wenn man nicht aufpasst.

Das Leben mit Baby verändert eine Beziehung. In einigen Bereichen zum Guten, aber bei einigen auch zum Schlechten. Viel Streitpotenzial schwebt im Haus herum und lauert hinter jeder Ecke. Bei uns zumindest. „Kannst du auch bitte mal wickeln“, „Ich mach ja eh alles“. Ja, solche Sätze bringen das Blut in Wallung. Aber nicht auf die gute Art, denn die Lust sinkt dafür in den Keller. Nicht ausdiskutierter Ärger, Müdigkeit und Unzufriedenheit stehen einem netten Stelldichein wie ein Fels im Weg. Aber dem nicht genug. Da wär auch noch das Problem mit der Zeit. Ein Quickie auf der Couch oder unter der Dusche. Von wegen. Vorbei die Zeiten der lustvollen Schnellaktionen. Aber dafür darf man jetzt Kotzflecken oder wahlweise Breiflecken von diesen einstigen Spielwiesen der Lust wischen.

Das Problem

Bei uns Frauen steht auch oft noch das schlechte Körpergefühl im Weg. Spannende Brüste, ein schlaffer Bauch und das ein oder andere Kilo der Schwangerschaft sind der Lustkiller schlecht hin. Bei uns Frauen zumindest. Männer sehen das meist, na sagen wir mal, „entspannter“. Nicht zu vergessen die Geburt selbst noch im Hinterkopf beider Partner. Auch das mag ein besprechenswertes Thema zwischen Eltern sein. Solche Felsbrocken gehören natürlich besprochen.

Oft frag ich mich, ob das anderen auch so geht. In meinen schlauen Fachzeitschrift gibt es jedenfalls genug Studien dazu die dies bestätigen. Ein geringer Trost, aber immerhin.

Geht es eigentlich uns beiden so? Ja, irgendwie schon. Prinzipiell wäre die Lust schon da. Hin und wieder traut sie sich zögerlich hervor, bekommt aber gleich von dem Diktator Zeitmangel durch Baby eine auf die Finger geklopft.

Was können wir tun? Wie Mönche leben…nur in einem mit Spielzeug befüllten Haus statt kargem Kloster?

Nein. Das hätte keine Zukunft. Viel zu groß ist die Gefahr dass mit der Lust auch das gegenseitig Interesse schwindet. Wie oft hört man den Satz: „Wir haben uns auseinander gelebt“. Wenn der Patner einem noch immer das Wasser im Mund zusammen rinnen lässt passiert das nicht. Klar, ich weiß dass das nicht dauernd möglich ist. Aber mit einem wachsamen Auge geht die Lust nicht völlig verloren und die Beziehung kann ohnehin davon nur profitieren.

Was tun?

Aber wie bekommenen wir das im Alltag hin? Planen heißt das Zauberwort. Okay, nicht gerade romantisch. Aber der romantische Typ war ich eh nie…und mein Mann schon gar nicht.

Wir Frauen sind ohnehin meist recht gut im Planen. Da empfiehlt es sich auch Sexzeit zu planen. Warum auch nicht. In den Zeiten als wir noch nicht zusammen gelebt haben, haben wir das ja auch geplant. Unsere Dates zumindest. Was eigentlich gleichzusetzen mit Sexzeit war. Nur weil es geplant ist, heißt das ja nicht, dass es nicht lustvoll sein kann. Ganz im Gegenteil. Ich zumindest kann dann schon mal eine Art Vorfreude aufbauen. Sozusagen Sex als rares Gut, etwas Besonderes und Wertvolles. Wie Urlaub irgendwie?

Was auch gut funktioniert ist „Lücken nützen“. Terrorshrimp hält ein Schläfchen? Ab in den nächst besten Raum und los legen?

In diesem Sinne: Nicht faul sein, Sex ist wichtig. Gute Beziehungen, gute Eltern!

Viel Spaß beim Verführen,

eure Shrimpmama

 

wollt ihr mehr zum Thema? Auch meine  liebe Bloggerkollegin von Muttis Nähkästchen hat über das Thema geschrieben.

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