Knochenarbeit – oder: DIY Knochen für Halloween

von Shrimphansi
3 Kommentare

Halloween rückt in großen Schritten näher. Die Nachbarskinder wollen ausreichend gegruselt werden. Deswegen versuche ich mich nach den DIY Grabsteinen an einem weiteren Dekoelement für Halloween. Heute habe ich einen Knochen aus selbstgemachten Papierton. Künstlerisch bin ich nicht sonderlich begabt, trotzdem sollte der Knochen als solcher erkennbar sein. Schaun wir mal ob mir das gelungen ist.

Papierton

Bei einen meiner nächtlichen Wachperioden (Shrimpmama schläft weniger, aber auch ich soll die Möglichkeit haben bemitleidet zu werden) stieß ich bei einer Facebookdurchforstung auf die Youtubeseite von creative mom. Sie bastelt kleine Hexen- und Feenhäuser aus Papierton und sonstigen Utensilien. So bin ich auf die Idee gekommen, dass wir noch ein paar Utensilien für Halloween brauchen. Auf ihrer Seite findet man auch eine Anleitung für die Herstellung von Papierton. Also habe ich mir sämtliche Utensilien besorgt um auch selber aktiv zu werden.

Das lustige ist nur, dass es schwierig ist größere Mengen an Bastelkleber in Bürohandel zu kaufen. Also wurden 2 Stück größerer Tuben (90g) gekauft (wobei damit die DIY Herstellung teurer ist als das Fertigprodukt, das ich erst später gesehen habe). Für spätere Experimente habe ich mir Online eine größere Tube bestellt. Somit wird die selbstgemachte Variante günstiger als die fertige (wobei der Vorteil nur marginal ist).

Also wurde das Klopapier eingeweicht und alle Zutaten abgewogen und hergerichtet. Und da war schon die erste Hürde: Wir hatten keine Maisstärke zuhause (wer rechnet damit). Also habe in der Hoffnung, dass es niemanden auffällt, die Maisstärke mit Mehl kompensiert. Das eingeweichte Klopapier wurde ausgedrückt und in kleine Fetzen gerissen. Danach wurden die restlichen Zutaten dazugegeben und die Masse wurde durchgeknetet. Das Ergebnis schaut dann in etwa so aus:

Knochenmark

Auf der Suche nach einem geeigneten Grundgerüst für den Knochen bin ich auf eine Transportsicherung aus Karton gestoßen (gut wenn man ein paar Dinge aufhebt). Ich habe diese ein wenig eingekürzt und ein wenig verschmälert (damit nicht so viel Ton benötigt wird).

Als ersten Schritt wurde der Ton auf den Knochenkern aufmodelliert und immer wieder, wie bei einem Nudelholz, zu einer Wurst geformt. Das wird wiederholt, bis das Gerüst verschwunden ist.

Verknochung

An den Enden weden dann die Knochenenden modelliert. Ich habe mich für einen Oberschenkelknochen entschieden. Einfach weil er eine relativ einfache Form hat, solange man nicht anatomisch korrekt sein will. Darum habe ich an einem Ende seitlich die Gelenkkugel angebracht. Mit zwei Kugeln am anderen Ende konnte leicht eine „typische“ Knochenform modelliert werden.

Danach habe ich mit meinen Fingern (vorher in lauwarmes Wasser getaucht) die groben Stellen geglättet. Dadurch bekommt der Knochen eine glattere Oberfläche und sieht „natürlicher“ aus.

Danach einfach trocknen lassen und bei Lust und Laune noch bemalen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

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3 Kommentare

Jen 23. Oktober 2017 - 17:44

Das ist ja mal mega cool 😀 ich glaub die Kids und ich müssen das nachmachen. Und mein Mitleid für den Schlafmangel.

Reply
Shrimphansi 23. Oktober 2017 - 19:28

Danke für dein Mitgefühlt! 😀
Ich freue mich, dass dir die Idee gefällt.

LG,
Robert

Reply
Britta 28. Oktober 2017 - 18:28

Super coole Idee! Vielleicht gefallen euch auch meine Leuchtnasen-Gespenster https://fulltime-mami.blogspot.de/2017/10/das-groe-herbst-abc-g-und-h-leuchtnasen.html?m=1

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