Familypark, zahlt sich das mit einem 1,5 Jahre alten Kind aus?

von shrimpmama
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Wir wollen natürlich Shrimpi immer wieder was Tolles bieten. Welche österreichischen Eltern haben noch nicht vom Familypark gehört? Schon als Shrimphansi und ich noch klein waren, pilgerten wir schon mit unseren Eltern in den Märchenpark, so der damalige Name. Und beide haben wir nur gute Erinnerungen daran (Tiere füttern – und Märchen halt). Darum hatten wir natürlich auch geplant mit Shrimpi dorthin zu fahren. Aber zahlt sich das aus mit einem eineinhalb jährigen Kind?

Wir haben den Familypark mit Shrimpi für euch genauer unter die Lupe genommen. Hier ist unser Erfahrungsbericht.

Ich glaube das ist dann unbezahlte Werbung, aber wie immer ehrlich und frei von der Leber 😉

Wo?

Mitten im schönem Burgenland, genauer gesagt in Sankt Margarethen liegt eingebettet von den Weinbergen der Familypark. Heuer feiert er schon sein 50 jähriges Bestehen. Wahnsinn, all die Generationen die von dort schon traumhafte Kindheitserinnerungen mit nach Hause genommen haben.

Was ist der Familypark?

Ein Vergnügungspark für Groß und Klein. Unzählige Fahrattraktionen, Schauspiele und andere Attraktionen warten auf Kinder allen Alters. Organisch gewachsen wurde aus dem einzigen Märchenpark, mit kleinen Stationen die markante Ereignisse aus Märchen darstellten, ein Spaßerlebnis mit verschiedenen Themen für Kinder jeden Alters.

Was gibt es?

Für Kleinkinder

Für Kleinkinder gibt es unzählige Attraktionen und sogar zahlreiche Bahnen mit denen sie in Begleitung Erwachsener fahren können. Und da ist wirklich was für jede Vorliebe dabei. Traktoren, Schweinchen zum reiten, Wildtiere oder Oldtimer. Shrimpi war von allem begeistert.

Ein weiteres Highlight für die Kleinsten sind die Puppentheater. Immer wieder finden sich im Park kleine Bühnen mit bewegten Figuren. Meist passend zu einem Märchen. Manchmal in den Bahnen integriert, manchmal auch einfach zum Zuschauen und Knöpfe drücken.

Shrimpi stand meist mit vielen „Ohhhhs “ und „Ahhs“ davor, begann zu tanzen und kam aus dem Staunen einfach nicht mehr raus.

Einige Bahnen sind auch erst ab 3 Jahren, aber mit Schildern ist sehr gut erkennbar was, wo, mit wem erlaubt ist.

Ein weiterer Höhepunkt war für uns auch der tolle Wasserspielplatz: Neptuns Wasserwelt. Badekleidung ist wirklich zu empfehlen. 
Wassersprenger, Wasserräder und ein großer Wasserfall sorgen für kühle Erfrischung und richtigen Planschspaß. Nicht nur bei Kleinkindern.

Für Schulkinder

Dann gibt es nochmals Bahnen und vorallem mega coole Klettergerüste für Kinder ab 6 Jahren. Ab diesem Alter dürfen die Kids auch mit den meisten alleine fahren.

Die Klettergerüste haben uns wirklich schwer beeindruckt. Sehr hoch und abenteuerlich mit unzähligen Wegen und Gängen. Netzte, Gitter und Glasgänge sorgen dabei noch für zusätzlichen Kick. Aber alles sehr gut abgesichert. Ein Paradies für alle Klettermaxe und -lieseln.

Auch für die größeren Kids und allen denen es Spaß macht gibt es Wasserspiele. Große Wasserkanonen für Wasserschlachten und Piratenschiffe mit Schießluken. Das hat nach richtig viel Spaß ausgesehen.

Für die ganz Großen und richtig mutige Kids

Natürlich dürfen in so einem Park auch die richtig wilden Bahnen nicht fehlen. Die meisten sind dann zwar in Begleitung ab 4 Jahre, aber um ehrlich zu sein: Ich hätte mich mit denen nicht fahren getraut 😉 

Das leibliche Wohl

Natürlich ist für Stärkung gesorgt. Genügend Restaurants und Snackstände sorgen dafür das einen die Kraft nicht verlässt. Wir haben uns dreimal was zum Essen geholt und ich muss sagen, vom Snack über das Mittagessen bis zum Donut war alles gut. Und das auch noch zu einem fairen Preis (billig wars wie zu erwarten nicht). Das Trinken ist etwas teuer, aber es gibt auch mehrere Trinkwasserbrunnen im Park an denen die Wasserflaschen immer wieder gefüllt werden können.

Die Anlage

Unterteilt ist der Park in vier Bereiche: Abenteuerinsel, Erlebnisburg, Bauernhof und Märchenwald. Dadurch und durch die aufgestellten Pläne fällt die Orientierung auf den verschlungenen Wegen eigentlich sehr leicht.

Der Park ist zwar recht groß, aber auch mit Kleinkind an einem Tag gut schaffbar. 

Etwas störend fand ich persönlich die Raucherbereiche im Park. Wie immer bei solchen Bereichen durchquerte man Zigarettennebelschwaden.

Viele Sitzgelegenheiten und alte Bäume die viel Schatten spenden haben es uns auch an einem heißen Tag ermöglicht zwischendurch zu entspannen und zu erholen.

Resümee 

Wir können euch den Familypark nur empfehlen. Auch mit wirklich kleinen Kindern. Ab einem Jahr gibt es wirklich ausreichend Attraktionen. Der Eintrittspreis von 24 € für alle ab 3 Jahren scheint zwar viel, ist aber aufgrund der unzähligen Fahrgeschäfte die inkludiert sind auf jeden Fall seinen Preis wert. Das Angenehme ist, dass man dadurch nicht für jedes Ding ein eigenes Ticket braucht.

Zu Hochzeiten, also an Wochenenden kommt es bestimmt zu kurzen Wartezeiten bei den einzelnen Bahnen. Aber auch bei den Wartezonen gibt es vereinzelt genug zu entdecken, dass keine Langeweile aufkommt. Sogar Shrimpi konnte die Wartezeiten gut ertragen und war von den Ablenkungen immer begeistert.

Es war ein gelungener Familienausflug mit viel Spaß für uns alle drei.

Leider musste Pelzibub bei den Großeltern untergebracht werden, da Hunde am Gelände nicht erlaubt sind. Das können wir aufgrund der hohen Besucherzahl aber auch durchaus verstehen. Pelzibub fährt ohnehin nicht gerne mit Karusellen.

Wir werden bestimmt nächstes Jahr wieder kommen und ich bin mir fast sicher, dass es auch wieder so ein unbeschwerter lustiger Tag wird.

So, ich hoffe ihr habt einen guten Eindruck bekommen. 
eure Shrimpmama

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