Mamakram

Die leidliche Frage nach dem Geschlecht des Ungeborenen

4. Juli 2018

Wie wir über unsere Social Media Kanäle schon bekannt gegeben haben, bekommen wir einen Shrimp 2.0. Wir freuen uns natürlich sehr darüber. Aber da ist mir was interessantes aufgefallen… Kaum wurde es Freunden und Familie verkündet kamen auch schon die ersten Frage: „Was wird es?“ Aber das wissen wir natürlich noch nicht. Also kommt dann fast unumgänglich die Frage: „Was hättest du/ihr lieber?“

Die Realität

Und ich gebe natürlich eine Antwort. Aber offenbar ist mit der niemand zufrieden. Denn auch hier, wie an vielen anderen Stellen, ist beim zweiten Kind schon vieles anders. Bei Shrimpi war es mir wirklich egal, aber jetzt wünsche ich mir einen Buben. Naja, und natürlich sag ich es den Leuten auch so.

Und wirklich immer kommt darauf der Satz:“Naja, es ist ja egal, Hauptsache gesund.“ Aber der Satz kommt nicht von mir, nein, immer von meinem Gegenüber.

Irgendwie interessant. Wie wenn die Leute nicht damit umgehen können, dass ich mir ein bestimmtes Geschlecht wünsche.

Oder wollen sie schon mal tröstend vorbauen falls es kein Bub wird? Keine Ahnung.

Natürlich ist es mir wichtig das Shrimp 2.0 gesund ist, aber das war ja nicht die Frage.

Mein Experiment

Ich finde es immer sehr interessant, dass Menschen etwas fragen und wenn dann nicht die erwartete Antwort kommt es einfach in die Richtung drehen.

Manchmal ist das natürlich verständlich. Wenn es sich um etwas sehr emotionales handelt, das schockiert, aufregt oder traurig ist. Aber irgendwie lustig, dass es auch bei so einfachen Fragen so ist.

Manchmal mache ich mir den Spaß und antworte ungewöhnlich auf die Frage: „ Wie geht es dir?“ Auch wenn ich sage „schlecht“, antworten viele: „ Das freut mich.“ Offensichtlich also nicht zugehört und einfach  die erwartete Antwort annehmen.

Macht ihr sowas auch manchmal?

Naja, aber zurück zum Thema. So ist es also, ich will einen Bub und die meisten wollen dass es mir egal ist. Ich ändere es aber deswegen trotzdem nicht.

Sextipps

Was dann auch oft kommt sind Fragen nach unserem Sexleben. Wer mich kennt weiß, dass ich da eigentlich nicht so zimperlich bin. Aber die kommen ja auch von Leuten die ich garnicht so gut kenne.

So in die Richtung: „Wann hattet ihr Sex?“ „Welche Stellung?“ oder „Habt ihr Gummistiefeln getragen?“ WTF!?

Auch wenn es so gewesen ist, das geht nicht jeden was an. 🤦🏻‍♀️😄 Davon abgesehen, dass Shrimphansi und ich eher die naturwissenschaftlichen Typen sind und von den ganzen Kindermachtipps bezüglich Geschlecht nichts halten.

Aber natürlich ist es sehr amüsant. Und ich stelle mir natürlich immer die Frage, ob die Leute selber ihre skurrilen Ratschläge befolgt haben? Aber nein, ich frage nicht nach. 😉

Und so beginnt die zweite Schwangerschaft gleich mal anders als bei Shrimpi.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Habt ihr auch so lustige Fragen oder Ratschläge bekommen?

Eure Shrimpmama

  1. Herzlichen Glückwunsch zu Shrimpsi 2.0!!!
    Mir ging’s übrigens ähnlich wie dir: weil ich immer Junge und Mädchen wollte, war es mir beim ersten Kind völlig egal. Nach dem Sohn wollte ich dann beim zweiten Kind unbedingt ein Mädchen und hab das auch gesagt. Genauso wie ich gesagt habe, dass ich erst mal enttäuscht wäre, wenn es wieder ein Junge wäre. Die meisten konnten es nachvollziehen oder zumindest unkommentiert lassen, aber ich hatte auch welche, die mich überzeugen wollten, dass es doch sooooooo praktisch ist, nur Jungs zu haben.

  2. Diese Frage nach dem Geschlecht hat mich sehr genervt, insbesondere als ich es noch nicht wusste (und auch eine Tendenz zu einem Wunsch hatte) – und dann alles vor der 14. Woche wo du es eh noch nicht weisst…. aber ja, so sind die Leute. In letzter Zeit haben sich aber alle zurückgehalten. Ich freue mich dann schon auf die Prognosen zu meiner Bauchform 😉

  3. Die Prognosen zur Bauchform hatte ich schon völlig verdrängt O.o
    Wir sind da irgendwie noch mal Sonderfälle… Wir haben beim ersten Kind das Geschlecht nicht wissen wollen und auch bis zum Schluss nicht gewusst. Das fanden die meisten Leute sehr verstörend (zumindest kam es immer so bei mir an), als ob es mich überhaupt nicht interessieren würde, dass ich ein Kind bekomme. Aber trotzdem habe ich mir einen Jungen gewünscht (und bekommen) und meinem Mann konnte man anmerken, dass er eine Prinzessin wollte. Jetzt bei der zweiten Schwangerschaft hat sich an unseren Einstellungen nichts geändert. Wir wollen es nicht vorher wissen, ich wünsche mir einen Jungen und mein Mann ein Mädchen.
    Und tatsächlich sind die Leute immer noch verwirrt, dass wir es nicht wissen wollen. Und wenn ich sage, dass ich nur Jungs möchte, dann versuchen die Leute immer mich zu überzeugen, dass es viel besser ist, wenn man von beidem was hat. Ist ja immerhin bei meinem Mann und mir auch so. Aber ich mag Jungs einfach lieber! Und es ist echt komisch, dass die Leute nach meiner Meinung fragen, aber sie partout nicht akzeptieren wollen.
    Wir wurden übrigens im Nachhinein auch öfter gefragt, ob wir es wirklich nicht gewusst haben. Scheint echt völlig unverständlich zu sein…
    Genug gesagt 🙂 LG Claudia

    1. Auch interessant. Dabei war das vor 20 Jahren total angesagt es nicht zu wissen. Kann mich noch erinnern, zu der Zeit hat mein Bruder nämlich Kinder bekommen. Ja, Leute können da richtig ehrgeizig werden 🤷🏻‍♀️😄

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