Papa am Samstag

Der Papa, das fünfte Rad

31. März 2018

Shrimpmama hat gestern eine kleine Osterfeier mit ihren Mädels gefeiert. Ich bin dann später dazugestossen (Volley von der Arbeit), was bei einer ausgelassenen Frauenrunde nicht von Vorteil ist (Vor allem wenn ich neben dem Pelzibub das einzige Männchen bin). Nachdem ich dabei war das Chaos zu beseitigen fotografierte mich meine Frau. Da beschloß ich diesen Artikel zu schreiben…Die folgende Geschichte basiert lose auf echten Ereignissen (und wurden sicher nicht angepasst um den Papa ins Opferlicht zu rücken):

Ankunft

Nach einem intensiven Arbeitstag am Karfreitag kam ich erst am Abend daheim an. Shrimpmama hat ihre Freundinnen zu einem Ostern-irgendwas eingeladen. Wie erwartet war das Gelage bereits voll im Gange. Shrimpi hatte dabei auch ihren Spass denn tanzen, spielen und Dinge tauschen sind auch im größeren Kreis lustig.

Mein Schatz war auch gleich so nett und hat mir ein Bier gebracht. Ein beherzter Schluck machte mich wieder etwas frischer nach einer langen dehydrierenden Autofahrt. Obwohl ein etwas süßlicher Geschmack meinen Argwohn weckte und ich genauer auf die Flasche sah. Es war alkoholfreies Bier – Hurra!

Fragwürdige Gespräche

Während in der lockeren Runde mit Wasser temperierter Wein getrunken wurde, musste ich mich mit dem geistlosen Getränk zufriedengeben. Doch bald kamen die Gespräche auf Themen die normalerweise nicht in der Anwesenheit von Männern geführt werden (Ein Zeichen, dass Mann als Ehemann bald als geschlechtsloses Ding betrachtet wird).

Nach einem kurzen Einwand wurden die Themen dann für mich wieder angenehm langweilig. Der Rest der Gesprächsteilnehmer war rege und euphorisch dabei.

Der harte Kern

Wie gesagt dem Shrimpi hats gefallen und ich hab mit ihr wild und ausgelassen getanzt (Das macht ihr immer Spass). Zur späteren Stunde und nur mehr mit dem letzten Feiernden legte ich dann noch unser Mädchen schlafen. Nachdem auch der letzte Gast gegangen war ging es ans Aufräumen. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, machte Shrimpmama einen Schnappschuss als ich in der Küche auf dem Boden kniete.

Das Chaos

Was über blieb war ein einziges Chaos.  Kleine Fleckerlnudeln lagen, hart vom Shrimp erkämpft, am Küchenboden verteilt. Ich war einmal nicht aufmerksam und Shrimpmama gab zu später Stunde der Kleinen noch Nudeln zum Spielen. Das ergab eine richtige Sauerei, die ich mühevoll beseitigen musste.

So war ich nun: Das fünfte Rad am Waagen, das noch dazu die ganze Hausarbeit erledigen musste, während Shrimpmama Spaß mit Ihren Mädels hatte. Klassischer unterdrückter Ehemann eben oder passend zu Ostern: ich war das Opferlamm.

Habt schöne Feiertage!

Euer Shrimphansi

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