Angst bei der Familienplanung

von Shrimphansi
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Wir sind dabei zu überlegen ein zweites Kind zu bauen. Naja, eigentlich arbeiten wir ja schon daran (mal schauen ob’s was wird). Wir planen von Anfang an mit 2 Stück, denn es gibt ja viele Vorteile, wenn mehr als ein Einzelkind im Haushalt aufwächst. Die Beiden lernen von einander und die Entwicklung der kleinen Shrimpis geht schneller. Aber da gibt es natürlich auch ein paar Ängste.

Familienplanung neu

Ein Kind aufziehen geht ziemlich auf die Energiereserven. Ob schlaflose Nächte, Wickelchaos oder der Kampf bei der Breifütterung, in jeder Lebenslage wirkt sich so ein Menschlein auf den Alltag aus. Soweit nicht überraschend und wir sind froh, dass wir das gröbste hinter uns haben und unsere Tochter langsam immer selbstständiger wird.

Shrimpmama und ich haben auch Geschwister. Je ein Brüderlein und ein Schwesterlein (also ein gemischter Haushalt). Der einzige Nachteil daran ist, dass unsere Geschwister beide mehr als 10 Jahre älter als wir sind. Somit hielt sich das gemeinsame aufwachsen in Grenzen. Aber nichtstrotzdessen hatten wir eine schöne Kindheit mit ihrem Bruder und meiner Schwester (oft nicht leicht aber trotzdem schön). Diesen Rahmen wollen wir auch für unser Shrimp gestalten.

Hartes Training

Wie schon erwähnt waren unsere ersten Jahre nicht sonderlich einfach (natürlich auf den Umgang mit unseren Geschwistern bezogen). Natürlich achteten die große Schwester und der große Bruder auf uns und passten auf, dass nichts passiert. Das hinderte sie aber nicht daran ihren jugendlichen Unfug an und mit uns auszutoben. Ich möchte nicht ins Detail gehen und jeden Schabernack aufzählen. Ich kann nur sagen, im Endeffekt haben wir alles mit heiler Haut überlebt.

Und wie man so schön sagt: „Was uns nicht umbring macht uns härter!“ (Zumindest wenn man emotional nicht daran zerbricht).

Alles auf Anfang

Wenn ich nun zurückdenke an die anfängliche Zeit mit unserem Baby kommt mir ein wenig das gruseln. Da waren Zeiten in dem die Geduld am Anschlag war und ich kein Licht mehr am Ende des Tunnels gesehen habe. Durch die väterliche Liebe gestärkt schaffte ich es aber letztendlich durch das finstere Tal. Bei einem zweiten Kind beginnt der ganze Zirkus von Neuem, plus wir haben noch ein Kleinkind nebenher (das auch noch betreut werden will).

Alles in allem ein schöner aber unentspannender Gedanke. Auf der einen Seite bin ich sicher durch die erzieherische Erfahrung stärker (Willen und Oberarm vom Tragen) und ausdauernder (Geduld und Nerven) geworden. Also kann es ja nicht mehr so schlimm werden (wir wissen ja was zuletzt stirbt).

Mir ist in einem Kommentar geraten worden kein zweites Kind zu bekommen (ich hab ja nichtmal das erste bekommen), aber solche Ratschläge sollte man nicht zu genau nehmen. Die letztendliche Entscheidung liegt ja schließlich auch bei den Eltern. Und wie wir bei unseren Geschwistern festgestellt haben: Die zweite Charge ist meistens die Ausgereiftere 🙂

Fazit

Es ist ein seltsames Gefühl voller Vorfreude und ängstlich zugleich an der Erweiterung der Familie zu arbeiten. Was bleibt ist die aktuelle Situation noch voll auszukosten und positiv in die Zukunft zu gehen. Und wenn ich darüber nachdenke, weiß ich gerade nicht so richtig wo der Unterschied zwischen Kind Nummer 1 und Kind Nummer 2 liegt. Bei unserem Shrimpi war unsere Gemütslage schließlich nicht anders.

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1 Kommentar

Melanie 22. April 2018 - 21:52

Ohhh ein zweiter Shrimp vlt bald ❤❤❤

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