9 Wege zu mehr Kreativität

von shrimpmama
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Kreativität brauchen wir in vielen Situationen, nicht nur im Kunstunterricht. Kreativität hilft uns Situationen zu meistern, die wir so noch nicht kennen. Oder einfach beim Blödsinn reden. Aber was ist Kreativität eigentlich und ist sie angeboren oder kann man sie lernen?

Kreativität

Eine Definition von Kreativität lautet: „Kreativität ist die Fähigkeit, ein originelles, aber passendes Werk zu schaffen – etwas, worauf noch niemand gekommen ist und das nützlich ist.“ Naja über die Definition lässt sich bestimmt streiten. Etwas ist auch kreativ, wenn bereits wer anderes daran gedacht hat (Außer man wusste davon).

Die Gemeinsamkeit bei kreativen Werken ist jedenfalls das sie einen Nutzen haben und das es neue Konstrukte sind. Beides liegt natürlich im Auge des Betrachters. Trotz der Individualität konnte man in unzähligen Studien einige Fähigkeiten herauspicken welche zur Kreativität beitragen.

Welche Fähigkeiten brauchen wir für Kreativität?

Zu allererst ist es wichtig ein Problem überhaupt zu erkennen. Das ist mal der erste Schritt damit wir überhaupt eine Aktion setzen um Lösungen zu finden und unsere Kreativität spielen lassen. Dann ist es auch wichtig wie schwierig oder einfach es für uns ist Ideen für die Lösung zu erzeugen.

Wie flexibel wir im Denken sind ist auch sehr entscheiden. Können wir von unserem Weg abweichen, sind wir dehnbar im Denken, können wir mehr Lösungsansätze erzeugen. Natürlich sind hierbei besonders ungewöhnliche Lösungsansätze bedeutend. Unsere Fähigkeit vom Ganzen auf einzelne Teile zu schließen und diese wiederum zusammenzusetzten spielt auch eine wesentliche Rolle.

Wir müssen bereit sein, von Bekannten abzuweichen und neue Wege zu finden und diese auch zu gehen. Die Ausdauer und Zeit die wir bei der Entwicklung dieser Idee aufwenden spielt dabei eine wesentliche Rolle. Haben wir diese nicht bringt uns die beste Idee nichts.

Diese Fähigkeiten tragen wesentlich zur Kreativität bei und sind deshalb auch der Ansatzpunk bei der Förderung. Aber diese Fähigkeiten alleine machen keinen kreativen Menschen, sondern auch andere Bedingungen sind wichtig: zum Beispiel das Motiv, das allgemeine Wissen und auch das spezifische Wissen beeinflussen unsere Lösungsfindung. Dadurch ergeben sich die…

9 Tipps zur Förderung der Kreativität:

  1. Keinen Druck ausüben, das schränkt die Motivation und die Offenheit ein.
  2. Genaue Problemdefinition bzw. Zieldefinition ist eigentlich der schönere Begriff. Je abgegrenzter der Bereich ist desto genauer kann man dazu Lösungen und Strategien finden.
  3. Die nötigen Informationen zum Thema einholen und erweitern. Je mehr Wissen desto flexibler und flüssiger können Ideen generiert werden.
  4. Selbstbewusstsein fördern. Mit mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sind wir zu viel größeren Leistungen fähig. Der Glaube an uns und unsere Fähigkeiten fördert das Dran bleiben und erweitert unsere Handlungsoptionen.
  5. Eigenverantwortung: auch Kontrolle über die eigenen Handlungen und Verantwortung dafür übernehmen fördert Kreativität. Dadurch wird man von außen nicht eingeengt und es steigert gleichzeitig das Selbstbewußsein und die Motivation.
  6. Austausch mit Anderen. Ob Freunde, Kollegen oder auch der Vorgesetzte kann neue Wege aufzeigen und neue Gedankenansätze fördern.
  7. Termin setzten: besonders mittlerer Zeitdruck steigert die Produktivität und führt so zu mehr Auseinandersetzung mit der Aufgabe.
  8. Hinterfragen: sich selbst hinterfragen oder durch anregende konstruktive Kritik kann ein kreativer Prozess sehr gefördert werden. Eventuell können Fehler entdeckt werden und so neue Ansätze gefunden werden.
  9. Zeit: sich immer wieder dem Prozess des Schaffens widmen. Es ist sehr wichtig dran zu belieben und das Ziel stetig zu verfolgen.

Gilt das für alle?

Diese Tipps gelten gleichermaßen für Kinder und Erwachsene. Aber gerade bei Kindern sollten wir darauf achten ihnen auch die Möglichkeit zu geben und die passende Umgebung zu schaffen. Kinder müssen noch vieles kennen lernen und lernen. Je mehr desto besser. Dazu zählt natürlich nicht nur das schulische Wissen. Nein, gerade das Spiel, besonders das freie Spiel fördert all diese Prozesse enorm und ist daher unerlässlich. Berauben wir unsere Kinder also der (frei verfügbaren) Freizeit, nehmen wir ihnen auch viele Chancen für die Zukunft.

Der Punkt einen Termin zu setzen gilt für Kinder nur begrenzt und empfiehlt sich frühestens bei Schulkindern. Ihnen Zeit geben und eventuell immer wieder verschiedene Materialien anbieten, ihnen viel zeigen und die unterschiedlichsten Erlebnisse anbieten fördert Kreativität. Dennoch ist es wichtig die Kinder nicht zu überfordern oder gar zu drängen. Das kann genau ins Gegenteil umschlagen. Wie die Kreativität nicht über Nacht entsteht braucht auch die eigene Entwicklung Zeit. Auch Zeit sich zu entwickeln. Unsere Kinder sind außerdem ohnehin sehr kreativ, denn sie schaffen ständig etwas für sie Neues, das ihnen auch noch nützt. 

In diesem Sinne,

habt Spaß und nehmt euch die Zeit Neues auszuprobieren 😉

Eure Shrimpmama

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