7 Tipps gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft

von shrimpmama
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Prinzipiell gebe ich zu einen empfindlichen Magen zu haben. Aber in der Schwangerschaft treibt mein Magen es regelmäßig auf die Sitze. Da wird Magensäure produziert was das Zeug hält. Und damit das Chaos komplett ist lässt bekanntlich ja auch noch die Muskulatur nach damit die Geburt halbwegs klappt. Ja, und leider eben auch am Übergang von Speiseröhre zum Magen. Danke, Natur, das ist wirklich unnötig. Ich habe natürlich schon einiges ausprobiert, hier meine Tipps:

7 Tipps gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft

1. Stilles Wasser trinken was das Zeug hält

Ungesüßte und kohlensäure freie Getränke sind das Um und Auf. Zucker führt nur zu vermehrten Säureproduktion und die Kohlensäure transportiert das Ganze auch schön hoch in die Speiseröhre. Finger weg also.

2. Essen ohne Säure

Ja, auch beim Essen solltet ihr besser auf bestimmt Nahrungsmittel verzichten. Nämlich auf alles was viel Säure enthält. Also Finger weg von Zitrusfrüchten, Erdbeeren, Ananas, Kiwi und Co. Aber auch sehr süßes Obst hat so seine Tücken. Sehr reife Bananen sind meines Magens Tod zum Beispiel.
Der hinterhältige Zucker im Nachtisch und Süßigkeiten sollte auch Tabu sein. Gemein, gerade jetzt ist mir dauernd nach Süßem. Aber so wird man gleich noch mehr angehalten sich an die gesunde Ernährung in der Schwangerschaft zu halten. Schadet also auf keinen Fall.

3. Rennie, Iberogast und Co

Gerade bei diesen Helferlein solltet ihr mit Arzt und Apotheker Rücksprache halten. Viele Magenschoner enthalten Aluminium, das gerade in der Schwangerschaft nicht in unseren Kreislauf und vorallem dem des Babies geraten soll. Mir sind nur die obigen beiden erlaubt, die mäßig gut helfen. Für leichtes Sodbrennen bringen sie aber schnelle Abhilfe.

Etwas stärker ist Sucralan. Das wurde mir verschrieben da ich häufig erbreche. Dieses legt die Speiseröhre mit einem Schutzfilm aus und soll so die Reizung verhindern. Funktionierte bei mir jedoch auch nur fallweise. Meist hat es das Sodbrennen und Erbrechen  nur nach hinten verschoben. Also mitten in die Nacht.

3. Oberkörper hochlagern und auf der linken Seite schlafen

Dies hat bei mir sehr gut geholfen. Außerdem hat es den Vorteil, dass die Durchblutung des Babies am besten gewährleistet ist wenn Mama auf der linken Seite liegt. Also wieder mal zwei Fliegen mit einer Klappe. Das Stillkissen hat mir bei der optimalen Lagerung sehr geholfen. Ohne das konnte ich in beiden Schwangerschaften garnicht mehr schlafen. Und es entlastet schön den geplagten Rücken.

4. Milch und Nüsse

Nüsse haben mir persönlich eigentlich nicht geholfen. Milch schon, aber nur gegen leichtes Sodbrennen. Sie schafft es die Magensäure etwas zu neutralisieren.

5. Tees

Von Kamillentee über Ingwer bis hin zum Rotbuschtee hab ich alles getestet. Kamille war zwar gut aber wenig hilfreich. Ingwer hat die Sache irgendwie nur noch verschlimmert. Rotbuschtee hat, zu meiner Überraschung,  durchaus gegen die Übelkeit gewirkt. Ist also einen Versuch wert.

6. Natron und Schüsslersalze

Von Natron wird mittlerweile abgeraten, da es zu Durchfall führen kann. Und das brauchen wir nun wirklich nicht. Vorallem in der Schwangerschaft. Viel sicherer und anwendungsfreundlicher sind da die Schüsslersalze. Ich habe sie probiert, aber leider sind sie mir nicht wirklich gut bekommen. Ich denke das liegt daran, dass mein Magen und meine Speiseröhre einfach schon zu gereizt waren.

7. Akupressur und Akupunktur

Also im Moment teste ich gerade Dauerakupressur mit Akupresurbändern für das Handgelenk aus der Apotheke. Sie sehen wirklich nicht gerade schick aus, aber ich kann nur sagen: Sie helfen. Seit ich sie trage ab und an leichtes Sodbrennen und Übelkeit, aber kein Erbrechen mehr. Kein einziges mal. Von davor zweimal täglich mit ständigen Sodbrennen auf Null mit ab und zu leichtem Sodbrennen. Das nenn ich mal Verbesserung. Einzig auf die Ernährung und die Getränke achte ich natürlich noch immer.

Und sollt es dann wider erwarten nicht mehr nützen probier ich auch noch die Akupunktur und berichte euch danach.

Wie ging es euch in den Schwangerschaften? Bzw. wie geht es euch?

Habt ihr noch mehr Tipps gegen Sodbrennen?

Eure Shrimpmama

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