Erziehung | Mamakram

Was tut sich bei der Entwicklung mit 17. Monaten?

21. Mai 2018

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Morgen wird Shrimpi bereits 17 Monate. Zeit wieder mal Resümee über die Entwicklung zu ziehen.

Die Motorik

Shrimpi ist so ein richtiger Wirbelwind. Ganz typisch für diese Kleinkindphase.

Besonders angetan hat es ihr das Tanzen. Kaum ist irgendwo Musik zu hören geht es auch schon los. Da wird sich gedreht, gehopst und die Hände in die Höhe gerissen.

Allgemein hat sich viel in der Handmotorik getan. Klatschen liegt schwer im Trend, aber es wird auch versucht mit den Fingern zu schnipsen und mit dem Zeigefinger zu wackeln.

Erklommen wird ohnehin alles was sich erklettern lässt von unserer Kletterliesel.

Imitation

Nachmachen steht in jedem Bereich an der Tagesordnung. Da kann ich Shrimpi im Moment die lustigsten Dinge lernen.

Mit den Wimpern klimpern, die Zunge zeigen oder Bussis schicken. Alles längst kein Problem mehr.

Der Kinderwagen setzt Staub an

Gerade in dieser Phase ist es uns wichtig, Shrimpi die Freude an der Bewegung nicht zu nehmen. Also maschiert unser Shrimpi wie ein kleiner Büffel. Täglich mittlerweile um die 3 km. Bergauf und bergab, alles kein Problem mehr.

Ein Problem gibt es eigentlich nur wenn Mama mal darauf besteht, dass Shrimpi doch ins Wagerl muss. Das geht meist nicht ohne Prodest.

Blablabla

Narürlich hat sich in den letzten Monaten auch viel bei der Sprache getan. Shrimpi plaudert gerne. Es ist zwar nicht immer verständlich, aber das ein oder andere Wort mischt sich natürlich schon rein. Und es werden täglich mehr.

Interessanter Weise bevorzugt Shrimpi das Sprechen wenn sie mit Mama alleine ist.

Zum Tanzen wird natürlich auch gerne gesungen. Da ist sie nicht so schüchtern, das wird gerne vorgeführt. Egal ob man es sehen will oder nicht. Shrimpi erntet damit meist Lacher und Applaus.  Im Supermarkt, im Kaffeehaus oder einfach beim Spaziergang. Das motiviert sie dann natürlich noch mehr.

Ein richtiges Showgirl unser Shrimpi. 😄

Rollenspiele

Auch die stehen gerade hoch im Kurs. Damit üben unsere Lieblinge alltägliche Fertigkeiten.

Am Beliebtesten sind natürlich Handytelefonate. Sollte Mamas Handy nicht zur Verfügung stehen tut es auch ein Taschentuchpackerl oder eine Fernbedienung als Sprechrohr. Aber nur wenn wer „abhebt“, sonst ist es fad.

Shrimpi bekocht uns auch sehr gerne. Dazu hat sie ihre eigene kleine Küche. Da wird gerührt und gepanscht was das Heez begehrt. Und Mama und Papa dürfen es natürlich dann essen. Lecker so ein Holzobstsalat! 😉

Mamas kleines Helferlein

Shrimpi ist überall mit von der Partie. Egal ob in Haushalt oder Garten. Sie beobachtet sehr genau und versucht es nachzumachen.

Und wenn man die kleinen Menschlein lässt können sie auch schon in diesem Alter eine richtige Hilfe sein. Unkraut zupfen, Blumen gießen, den Reis umrühren oder Gläser und Teller zum Tisch bringen. Das sind alles Arbeiten die Shrimpi liebt.

Aber auch beim Geschirrspüler ausräumen ist sie schon eine große Hilfe. Alle Laden die in Shrimpi Höhe sind können auch von ihr befüllt werden. Meistens landet auch alles dort wo es soll. 😄

Responsives Shrimpi

Die größte Errungenschaft und Erleichterung für unseren Alltag ist es aber, dass Shrimpi auf Aussagen und Anweisung reagiert. Sie versteht es wenn wir sagen: „Bleib bitte stehen“ oder „ Hast du eine volle Windel?“ und reagiert dementsprechend darauf.

Natürlich ist es im Moment auch Shrimpi Anliegen sich Verboten zu widersetzen und auszuprobieren was so alles durchgeht. Tolle Phase.

Aber mit Geduld und Stetigkeit werden wir auch das meistern. Auch wenn ich nicht immer daran denke, wenn Shrimpi gerade einen Schreianfall bekommt, weil sie das Hundegacki nicht aufgeheben darf und Pelzibub die Gunst der Stunde nutzt und einer besonders hübschen Hündin hinterher hechelt. Traumhaft diese Momente.

Ich weiß nicht wie es euch geht? Ich schaffe es jedenfalls nicht da immer ruhig und gelassen zu bleiben. Auch wenn ich mir das Wünschen würde. 🤷🏻‍♀️

Kleiner Dickkopf

Shrimpi versucht nicht nur ihre Grenzen auszutesten, auch sonst hat sie ihren eigenen Kopf.

Mama darf ihr längst nicht mehr das anziehen was Mana gefällt. Und so werden schon mal bei 30 Grad und Sonnenschein Gummistiefeln getragen.

Und wenn Shrimpi beschließt Kinderlieder anzuhören, dann hat das natürlich auch umgehend zu passieren. Aber nicht irgendwelche. „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ muss Mama immer vorspulen. Das Lied kann Shrimpi garnicht leiden. Bei „Dornröschen“ hingegen kann sie nichts ablenken.

So gesehen

Ich finde die Kleinkindzeit macht richtig Spaß. Es ist so schön Shrimpi beim Lernen zu beobachten und zu unterstützen. Ja, manchmal ist es anstrengend, aber in der nächsten Minute hat sie das mit ihrem Lachen und ansteckender Fröhlichkeit auch schon wieder weg gemacht.

Wie war/ist das bei euch?

Eure Shrimpmama

 

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