Erziehung | Mamakram

Kleinkinder und Vergangenheit? Wie wir Vergangenes und geliebte Verstorbene näher bringen

14. Mai 2018

Dieser Beitrag enthält Werbung, beruht aber trotzdem auf meinen eigenen und ehrlichen Erfahrungen und Meinungen.

Shrimpi ist ja nun schon 17 Monate. Und endlich habe ich es geschafft ein Fotoalbum über Shrimpis erstes Lebensjahr zusammen zu stellen.

Heute ist das zwar viel einfacher als es in meiner Kindheit noch war. Ich habe trotzdem etwas getrödelt. Aber jetzt ist alles fertig. Was wir damit so machen und warum Fotobücher für mich und Shrimpi wichtig sind? Das habe ich euch heute mal zusammen gefasst.

Eigene Vergangenheit erleben

Manche mögen sagen, es sei noch viel zu früh, dass Shrimpi ihre Vergangenheit begreift. Mag sein. Trotzdem habe ich ihr das Fotoalbum schon mal zusammen gestellt. Mit Smartphoto.de ging das zum Glück ziemlich schnell und unkompliziert.

Und es enthält alle Highlights des ersten Lebensjahres. Angefangen von Geburt über die vielen ersten Male bis hin zum ersten Geburtstag.

Für mich ist es schön die ganzen tollen Momente des letzten Jahres gemeinsam mit Shrimpi Revue passieren zu lassen.

Und Shrimpi? Die hat jede Menge Spaß dabei. Sie blättert das Album sehr gerne durch und betrachtet die Bilder recht ausgiebig. Ich erkläre dann immer was wir da gemacht haben und Shrimpi kriegt sich vor lachen meist nicht ein. Zusätzlich habe ich das Album mit netten Stickerbildern von Smartphoto.de versehen, dass macht das Album für Shrimpi besonders ansprechend.

Verstorbene Menschen

Fotoalben lassen sich auch prima zum Lernen verwenden. Also hab ich ml einen Versuch gestartet.

Leider lebt Shrimpis Oma seit einigen Jahren nicht mehr. Aber natürlich will ich, dass Shrimpi ihre Oma trotzdem kennen lernt und einiges über sie weiß. Angefangen von ihrem Aussehen bis hin zu ihrem Leben. Was hat Oma erlebt, was mochte sie, wie war sie?

Darum habe ich auch über Shrimpi’s Oma ein Fotoalbum gemacht. Mit vielen Bildern, aber auch mit Beschreibungen. Wenn sie mal lesen kann, kann Shrimpi es sich so besser alleine anschauen. Bis dahin und immer wenn Shrimpi es will und mir es wichtig erscheint, blättere ich gemeinsam mit meinem Liebling in dem Album über Oma. Zeige ihr die Bilder und erzähle ihr viele Erlebnisse und Geschehnisse.

Das tut natürlich auch mir selbst gut und ich freue mich, dass Shrimpi weiß, wer ihre Oma war. Vor allem lernt Shrimpi sie so zumindest ein Stück weit kennen. Besonders freut mich, dass Shrimpi nun auch schon „Oma“ sagt wenn wir das Album gemeinsam durchblättern.

Vorfahren

Für mich ist das wichtig. Shrimpi soll wissen wo sie herkommt und wer ihre Vorfahren waren. Wenn sie älter ist kann sie so besser ihre Wurzeln begreifen und lernt gleichzeitig das ein oder andere über vergangene Zeiten.

Natürlich ist uns auch das „im hier und jetzt Leben“ wichtig. Shrimpi soll aber auch ihre Vergangenheit und die ihrer Eltern kennen. Generationen sind uns wichtig. Sie zeigen nämlich nicht nur das Vergangene, sondern erklären auch warum etwas oder jemand so ist wie er ist.

Die Betrachtung der Vergangenheit zeigt zugleich den Fortschritt und die Entwicklung. Dinge die für das Verständnis von uns Menschen und von der eigenen Familie wichtig sind.

Ich liebte es als Kind auch gemeinsam mit meinen Eltern Fotobücher zu durchstöbern und Geschichten zu hören. Und im Moment wirkt es so, als würde Shrimpi es auch gerne tun. Es hat also noch den zusätzlichen Effekt der stillen Beschäftigung. Das können wir als Eltern ja öfter mal brauchen. 😉

Schauen eure Kinder auch gerne Fotoalben an? Habt ihr noch welche?

Eure Shrimpmama

 

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