Mamakram

5 Sätze an denen ich erkenne, dass ich bestimmt Mutter des Jahres werde

2. April 2018

Bevor Shrimpi geboren wurde machte ich mir natürlich so meine Gedanken wie der Umgang mit unserem Kind und die Erziehung sein soll. Natürlich gab es da viele gute Vorsätze und Ideen. Gerade was das Essen oder bestimmte Verhaltensweisen angeht. Super gesundes und ausgewogenes Essen natürlich und Schritt für Schritt erlernen der alltäglichen Fertigkeiten. Selbstverständlich liebevoll und aufmerksam unterstütz und begleitet von uns Eltern. Tja, oft gelingt mir das, aber wie es im Familienleben auch mal so ist, ganz oft auch nicht. Und als ich wiedermal mein Wort an Shrimpi richtete, viel mir auf: der Satz bringt mir die Auszeichnung Mutter des Jahres ein. Oder etwa doch nicht?! Hier hab ich mal einige dieser verbalen Fehlgriffe in meinem Mamaleben zusammen geschrieben:

5 Sätze die mich wohl doch nicht Mutter des Jahres werden lassen

1. „Bin ich froh, dass die Kleine schon so früh schläft.“ Ein Mamaklassiker würde ich sagen. Es ist einfach so, dass die Abendstunden ohne Shrimpi auch ganz angenehm sind. Zeit zu zweit beziehungsweise zu dritt, denn Pelzibub geht meist erst mit uns schlafen. Aber okay, es zählt trotzdem als Ruhezeit 😉

2. „Bitte iss nicht nur Gurke!“ Ja, Shrimpi ist ein Gurkentiger, soweit ist das ja super wenn das Kind von Gemüse nicht genug kriegen kann. Aber wenn Shrimpi einen ganzen Tag lang nur Gurke ist bzw. essen will plumpst mir schon mal so ein Satz raus.

3. „Können wir bitte einfach ein bisschen auf der Couch liegen und fernsehen?“ Ja ich weiß, eigentlich sollte man Kinder stets zur Bewegung ermutigen, denn Bequemlichkeit kommt von ganz alleine. Auch das mit dem fernsehen ist so ein Ding.
Aber ich bin ehrlich, wenn wir schon beinahe den ganzen Tag im Freien verbracht haben und gerade mal zum Essen zu Hause waren, wenn überhaupt, ist eine halbe Stunde auf der Couch schon sehr erholsam und für Mama meist nötig 🙂 Und wenn Shrimpi grad mal durch einen Schub oder irgendeinen andern unerfindlichen Grund auch noch super anhänglich ist, kommt mir so eine Fernsehablenkung auch schon mal recht. Hält eh meist nur ein paar Minuten diese Ruhe.

4. Als ich Shrimpi neulich beim Essen zusah war ich sehr zufrieden. Immer besser wird sie im Umgang mit der Gabel. Nur manchmal wirft sie natürlich alle „Manieren“ über Bord und will sein wie ihr großer Held, Pelzibub. Dann wird Essen am Boden deponiert und so schnell wie möglich mit dem kleinen München aufgesaugt. Denn Mama ist meist bald mit einem Besen bereit.

Als ich beobachtete, dass es Shrimpi wieder mal reichte und sie fein säuberlich Essen am Couchtisch verteilte um des dann mit dem Mund wieder aufzusammeln, sagte ich total zufrieden: „Na bitte, geht doch. So ist’s brav.“
Ich war in diesem Moment einfach erleichtert, dass sie nicht wieder alles vom Boden aufschlürfte.

5. Und mein persönliches Highlight entfleuchte meinen Lippen neulich. Bei Mac Donald’s, also ohnehin schon einen Kriterium, dass mich nicht unbedingt zur Mutter des Jahres werden lässt.

„Bitte iss nicht nur Ketchup, sondern auch Pommes.“ Gleich als das über meine Lippen kam schaute ich mich nervös um, aber die anderen Mütter rund herum hatten zum Glück genug mit ihren eigenen Sprösslingen zu tun. Und dann beschloss ich diesen Artikel zu verfassen.

Resümee:

Aber für mich ist es okay wenn ich den Mutter des Jahres Preis nicht gewinne, sondern nur die Mamahimbeere oder so. Denn eins ist trotzdem fix, wir sind für unsere Kinder alle die Helden und die Größten. Also ab und an so ein Fehltritt ist bestimmt verkraftbar und macht mich als Mama nur besser. Nicht weil ich aus den Fehlern lerne. Nein. Es entspannt mich einfach. Denn manchmal läuft’s eben so wie es läuft und ich bin nicht immer hinter Shrimpi her und relaxe mal auf der Couch. Entspannte Mama, entspanntes Kind heißt die Devise 😉

Was ist euch schon so raus gerutscht? Oder habt ihr Sätze die andere eindeutig erkennen lassen, dass ihr Mama seit auch ohne dass sie eure Kinder sehen können?

Ich nehme an da steh ich nicht allein in der Mamawelt;-)

Ohren steif halten,

eure Shrimpmama

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