Papa am Samstag

Papas Angst vorm Abstillen

10. März 2018

Langsam nähert sich die Stillzeit dem Ende. Sie hat länger gedauert als ursprünglich geplant und ich als Papa hab diese Zeit genossen. Keine Abendverpflichtungen und ein perfektes Mittel zum Einschläfern (sollte ein Schreianfall auftreten). Aber nun rückt das Abstillen näher und der aktionslosen Ruhezeit gehts an den Kragen.

Die gute alte Zeit

Seit der Geburt unseres Shrimpis konnte ich mich gut aus der Affäre ziehen. Unwilligkeit konnte mir Shrimpmama aber nicht vorhalten (wenn doch dann zumindest nur begrenzt), denn ich war immer bemüht unser Baby auf die eine oder andere Art zu beruhigen. Das klappte aber ohne milchgebender Oberpartie nur schlecht (wenn überhaupt).

Shrimpi akzeptiert mich zwar als Ruhepol, aber als Beruhigpol war ich äußerst nutzlos. So musste ich, wenn ich mal doch versuchte den Shrimp in der Nacht zu beruhigen, meist doch Mama zu Hilfe rufen. Denn den einzigen Erfolg den ich hatte war Shrimpi noch mehr aufzuregen.

So konnte ich ruhigen Gewissens wieder ins Bett gehen. Schließlich hatte ich mein Bestes gegeben (ohne allzu eifrig vorzugehen).

 Die Zeit ist gekommen

Die Stillzeit war eigentlich kürzer geplant, aber nun ist es doch soweit. Der Rückzug vom Busen und der beruhigenden und heilenden Milch ist nun bald vorbei. Und das bedeutet natürlich, dass mein Ausredenpensum erheblich geschrumpft ist.

Denn nun kann ich nicht versuchen mit der Aussage, „Ich würde ja gehen, aber dann wird sie nur noch zorniger.“ eine Bettflucht verhindern. Es schaut also nicht gut aus für mich denn ein Fläschchen kann wohl auch ich halten bzw. herrichten.

Anfängliche Schonfrist

Die ersten nächtlichen Abstillproben wurden ja bereits durchgeführt und ich musste schon testweise ausrücken. Noch akzeptiert mich unser Kind noch nicht als nächtlichen Mamaersatz. Wenn ich versuche ihr die Milch zu reichen wird wild protestiert (ich kann es scheinbar nicht).

Auch Körperkontakt ist nutzlos. Anstatt beruhigend zu wirken, lösen meine Kuschelversuche wilde Zappelattacken aus. Oder unser Shrimpi flüchtet vor mir und will davon kriechen oder -laufen (natürlich in Richtung Schlafzimmer). Aber wir geben nicht auf (zumindest werde ich natürlich von Shrimpmama genötigt).

Fazit

Die stille Zeit nähert sich für mich also dem Ende. Aber das ist ganz ok so, denn ein wenig Mithilfe meinerseits ist sicher nicht verkehrt. Die kleine zusätzliche Belastung ist für das Männerdasein auch noch verkraftbar. Ich bin schon gespannt, wie sich meine Beteiligung in nächster Zeit entwickeln wird.

LG,
euer Shrimphansi

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