Mamakram | Papa am Samstag

Papa macht es: Mama ist noch immer krank

10. Januar 2018

Hallo zusammen Shrimpmama ist noch immer krank. Das bedeutet dass Papa heute einspringt und euch ein bisschen was erzählt. Eigentlich sollte es ein Futterknödel für das Vogelhaus geben. Aber die Vögel müssen halt bis nächste Woche fasten (Sie haben ja bereits schon lange durchgehalten – da schaffen die Vogel auch noch eine weitere Woche).

Ausgleich

Mit dem heutigen Artikel wird meine erste Verfehlung ausgeglichen. Denn was Mama kann kann Papa schon – auch. Mein kleines Elend liegt auf der Couch und ist aktuell kleinlaut was meine Männergrippe über die Feiertage angeht (ehrlich gesagt hat sie auch gewaltig übertrieben).

In Wirklichkeit finde ich das ja typisch. Ich achte darauf, dass ich schnell wieder gesund werde um Mama bei der Bewältigung unserer Kleinen tatkräftig unterstützen zu können und Mama spielt die Heldin. Das hat sie nun davon. Anstatt Papa Arbeit aufzubrummen macht sie lieber alles selber.

Bittgeber

Im Grunde hat Shrimpmama schon recht. Ich will schon darum gebeten werden etwas zu machen. Das ist aber weniger dadurch begründet, dass ich nichts machen will (naja, vielleicht ein bisschen). Nein, ich habe eine Erkennbehinderung. Es ist schön und gut, dass Arbeit zu erledigen ist. Wenn ich die Arbeit an sich nicht erkenne, kann ich auch nicht einspringen.

Mama wartet trotzdem, dass das Wunder geschieht und Papa plötzlich vom Schuppen auf die Augen fällt. Zuvorkommend die Arbeit erkennt und proaktiv alles erledigt, was Mama sich denkt. Das funktioniert bei mir leider nicht. Versteht mich nicht falsch. Ich würde gerne sofort erkennen, dass jemand Hilfe benötigt (und ich arbeite auch daran), aber die meiste Zeit erkenne ich die Notwendigkeit nicht oder zu spät.

Bittgeber

Aus diesem Grund versuche ich Mama dazu zu erziehen mir Sachen zu schaffen. Mama darf sich selber aber nicht als Bittsteller sehen. Nein, nein, sie hilft mir ja dabei meine Umgebung und demzufolge die Missstände besser zu erkennen. Durch die Unterstützung sehe ich Mama eher als Bittgeberin.

Mama hilft so Papa ihr zu helfen (Eigentlich erfülle ich so gerade mal meinen Anteil, aber trotzdem schadet es nicht ein bisschen Held zu sein). So fühlt sich der Egomanne wohl und Mama ist entlastet.

So weit die Terrorie

Shrimpmama hat meine Nachricht leider noch nicht verstanden. So fährt sie brav mit Fieber einkaufen und erledigt die Hausarbeit während Papa die Brötchen isst (ähem – verdient). Was bei Papa dann kurz und intensiv war, ist nun bei Mama ausreichend ermattend und langwierig.

Im Endeffekt

Mein Punkt ist: Ja die Männergrippe ist real. Und ja, wir Männer erleben dadurch unsere Krankheitsphasen intensiv und leidenschaftlich.

Aber:

Der Spuk ist schnellstmöglich vorbei (hängt von der Krankeit ab). Es passiert also nicht, dass wir aus Märtyrertum ewig herumsandeln. Und wenn ihr mal krank seit und einen ähnlich gearteten Mann habt, übt euch als Bittgeber und unterstützt uns dabei euch zu helfen. Wir sind nämlich wirklich so.

 

LG,
euer Shrimphansi

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