Papa am Samstag

Eierlikör Rezepttest für Weihnachten

23. Dezember 2017

Wenn ein alkoholisches Getränk zu Weihnachten gehört, dann ist es der Eierlikör. Zusätzlich wir auch in unseren Regionen der Eggnog immer populärer, aber für mich ist das Zeug nix. An einen Eierlikör kommt diese Mixtur einfach nicht heran. Darum findet ihr heute ein schnelles Rezept für einen leckeren Eierlikör. Vielleicht noch was für morgen.

Und natürlich kann man auch die Stärke selbst variieren…

Rezeptsuche

Wer eines meiner letzten Rezepte verfolgt hat, der weiß, dass nicht einfach ein Rezept ausprobiert wird. Es wird natürlich ein wenig ausprobiert, damit nur das beste Rezept auf dem Blog ein Plätzchen findet. Heute war das nicht anders.

Nach ein wenig Recherche im Internet und in der Alkohol-Liter-atur und ein paar Vergleichen wurde der erste Test gestartet. Ich erspar euch die Details, aber es war zu flüssig (wegen der Milch), zu süß (zumindest für meinen Geschmack), zu stark (aber wem’s gefällt) und rosa (fragt nicht).

Falls ihr euch doch fragt: Es lag am Rum (deswegen wird immer weißer Rum vorgeschlagen).

Testlauf

Nach dem Fehlschlag wurden den 4 Faktoren gegengesteuert. Ein Teil Zucker wurde mit Fett ersetzt und auch die Menge an Alkohol wurde stark reduziert (zum Ausgleich wurde die Konzentration erhöht).

Der Eierlikör war in diesem Zustand schon schwer in Ordnung, aber trotzdem wurde er je ein Drittel in ein Glas gefüllt (je ein Glas für jedes Drittel, sonst wär’s ja blöd).

Ein Glas wurde mit Rum und ein weiteres Glas mit Whiskey verfeinert. Dann haben wir verkostet was das Zeug hielt.

Weingeist

Bei der „reinen“ Variante förderte der Weingeist den Eigengeschmack der Eiermischung. Ich finde das total in Ordnung (Ich steh ja auch auf Zuckerei – und der Unterschied ist marginal). Shrimpmama beschrieb in auch als „samtig mild“ – keine Ahnung was das heißen soll.

Rum

Meiner Meinung nach die eine klassische Variante. Die Rumnote unterstreicht ein wenig die vorhandene Süße. Der erhöhte Alkoholgehalt ist geschmacklich kaum wahrnehmbar.

Whisky

Diese Eierlikörvariante war die Untypischste. Der Whisky verstärkte den Alkoholgeschmack (was ja eher die logische Folge aus mehr Alkohol ist) und auch die Süße kam nicht so sehr zur Geltung wie bei den anderen beiden Versionen.

Unser Favorit

Eigentlich sind es unsere Favoriten. Und zwar die „reine“ und die Whisky Variante. Auf der einen Seite der klassische Eierlikör und auf der anderen Seite eine erfrischende Alternative.

Die Alternative weicht auch nicht allzusehr von der Grundidee ab. Ich kann sowas ja nicht leiden (wie zum Beispiel bei einem Edbeertiramisu). Wenn Eierlikör draufsteht muss auch ein Eierlikör drinnen sein.

Aber nun zum Wichtigen:

Das Rezept (ca. 750ml)

  • 5 Eigelb
  • 150g Staubzucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 500ml Schlagobers
  • 1 Prise Muskatnussabrieb
  • 6cl Weingeist (96%)
  • zusätzlich wenn gewünscht 6cl Rum oder Whisky

Zubereitung

Den Schlagobers kurz aufkochen lassen.

In der Zwischenzeit das Eigelb mit dem Zucker (inkl. Vanillezucker) und der Muskatnuss schaumig schlagen.

Wenn der Schlagobers abgekühlt ist gut mit der Zuckereimasse vermischen und mit dem Alkohol abschmecken.

Je nach Geschmack kann mit der Weingeistmenge variiert werden.

In Flaschen abfüllen und kühlstellen.

Nach zwei drei Tagen entfaltet der Eierlikör seinen vollen Geschmack, aber er ist auch für den sofortigen Verzehr geeignet.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und genießen!
Euer Shrimphansi

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