Mamakram

2017 – Ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen

25. Dezember 2017

In nicht mal einer Woche ist  das Jahr schon wieder vorbei. Für mich auch immer die Zeit um das scheidende Jahr Revue passieren zu lassen. Dieses Jahr will ich es mit euch gemeinsam tun.

2017 war das erste Jahr mit Shrimpi. Aber wie jedes Jahr hatte es viele Höhen und wirklich einige Tiefen.

Wäre die Zeit mit Shrimpi und meiner Familie nicht so schön, wäre ich fast dazu verleitet zu sagen: dieses Jahr war zum Schmeißen. Ja…ich hab da noch ein „m“ eingefügt 😉

Aber von vorne:

Die Eingewöhnung ins Leben als Mama verlief recht gut. Mit der Geburt erwirbt man anscheinend tatsächlich Mamafähigkeiten, zum Glück! Aber ich muss sagen, Shrimpi macht es mir auch leicht. Wenngleich die ersten drei Monate eigentlich nur aus stillen und wickeln bestanden. Ach nein, das hab ich schon ganz vergessen, natürlich durfte auch Babykotze wegwischen nicht fehlen.

Neurodermitis

Nicht so schön war, dass Shrimpi massive Probleme mit der Haut hatte und immer noch hat. Zuerst wurde uns sogar ein Gendefekt diagnostiziert, was sich aber zum Glück nicht bestätigte. Aber ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass das nicht so eine schöne Zeit war. Hinzu kamen natürlich noch die unqualifizierten, um nicht zu sagen dummen, Aussagen und vermeintlich gut gemeinte Ratschläge aller Ungefragten. Wie wenn der Umgang mit einer Erkrankung des eigenen Kindes nicht schon belastend genug wäre. Jedenfalls hat sich rausgestellt, dass es Neurodermitis ist. Auch keine schöne Diagnose. Allerdings kann ich heute erleichtert zurückblicken, da es wirklich Monat um Monat besser wird.

Beinbruch

Dann fast zeitgleich noch ein schlimmes Ereignis. Pelzibub brach sich beim Spielen mit einer Hundefreundin die Pfote. Und das sogar recht kompliziert. Nach einem Blitzstart mit jaulenden Hund und Baby zum Tierarzt, war die Diagnose schnell klar. Dann ging es mit dem ganzen Trupp 80 km weiter in eine Tierklinik mit einem Tierorthopäden. Dort war dann klar, Pelzibub muss operiert werden und mindestens zwei Nächte dort bleiben. Das waren zwei schreckliche Tage. Aber zum Glück ging alles gut. Pelzibub ist bereits Rückoperiert und es scheint wieder alles verheilt zu sein. Aber der Februar und März mit frisch operierten Hund und Baby waren schon anstrengend. Vor allem, erklärt mal einem so aktiven Hund wie Pelzibub, dass er nicht springen und laufen darf. Aber mit Adleraugenüberwachung ging auch das gut.

Was Positives

Im April ging dann unser Blog online. Ein aufregender Moment. Heute bin ich es schon etwas mehr gewohnt über Privates in der Öffentlichkeit zu quatschen. Und wir sind recht zufrieden mit dem Verlauf. Danke an dieser Stelle an all unsere Leser. Ohne euch wäre es nicht mal halb so schön. 😚

Und dann kam noch ein Nachschlag

Naja, und wenn das alles nicht genug wär hatte ich dann auch noch einen Autounfall auf der Autobahn. Mit Baby und Hund im Auto. Shrimpmama war unaufmerksam, gerade in einem Moment als der Wagen vor mir wegen einem Stauanfang bremste. Und da war dann das Maleure auch schon passiert. Den großen A6 vor mir einfach mal den Lack an der Stoßstange zerkratzt. Aber zum Glück ist meinen zwei Engeln gar nichts passiert. Ich hatte nur einige Prellungen, aber nichts schlimmes. Und den beiden Polizisten, in dem von mir gerammten Auto, ging es auch gut. Außer das sie nun durch mich einiges an Papierkram hatten.

Meine Bestrafung

Und meine Strafe für Unachtsamkeit beim Autofahren war drei Monate mit meinem ersten Auto fahren zu müssen. Einen 16 jährigem Fiat Bravo mit nur zwei Türen und einigen Altersbesonderheiten. Das Fenster auf der Beifahrerseite darf nicht runter gelassen werden, sonst bleibt es unten. Der Scheibenwischer funktioniert nur auf der höchsten Stufe. Der Beifahrersitz rastet nur ganz hinten ein und mein persönliches Highlight: wenn man blinkt wischt der Scheibenwischer auch einmal. Aber naja, es seien jedem seine Eigenheiten erlaubt. Aber wie anstrengend einkaufen fahren plötzlich war, wenn man die etwas zu große Babyschale durch die Beifahrertür schräg nach hinten auf den Rücksitz quetschen muss und dann noch hinterher klettern muss um alles zu sichern. Das könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Und am Zielort angekommen das Ganze natürlich nochmals umgekehrt.

Jetzt ging’s bergauf

Aber im Juli war es dann so weit. Unser nagelneues Auto kam. Und hatte nach zwei Wochen eine Panne. Fabrikationsfehler. 😕 Nach drei Tagen war aber auch das behoben und ab da wurde das Jahr deutlich besser.

Die ständig Shrimpkotzerei war längst Vergangenheit. Die Neurodermitis war besser im Griff, Pelzibub ging es gut und das Auto tat auch seinen Job.

Da gab es auch noch Shrimpis Taufe. Es ist alles gut gegangen. Shrimpi ist getauft. Und es war ein wirklich nettes Gartenfest.

Und dann kam unsere gemeinsamen zwei Familienmonate. Shrimphansi war in Karenz und wir stolperten von einem Urlaub zum nächsten und ließen keinen Ausflug aus. Alles was am Wochenende zu stressig ist, weil zu viele Leute sind, wurde in dieser Zeit absolviert.

Naja und November und Dezember waren eigentlich unauffällig. Zum Glück! Dieses Jahr hat sich echt genug getan.

Im Rückblick

Viel erlebt. Auf vieles hätte ich verzichten können. Aber dafür gibt es unzählige Momente die ich nicht vermissen hätte wollen. Und diese wertvollen Momente überwiegen deutlich.

Das Jahr als Mama, als Frauchen und aus Ehefrau war also gesamt betrachtet ein voller Erfolg. Auch die schlechten Momente haben ein gutes Ende gefunden. Könnte man das nur schon in dem Moment wissen in dem sie eintreten. Das würde vieles erleichtern und weniger schlaflose Nächte bedeuten. Aber gut, das kann ich nicht ändern.

Wie war euer Jahr? Ich hoffe ihr hattet viele Hochs. Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Schöne Festtage noch einstweilen!

Eure Shrimpmama

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