Adventskalender

23. Dezember – Pelzibub rettet Weihnachten

23. Dezember 2017

Das Giertier wurde entlarvt und geschnappt. Aber was ist seine Strafe?


Das Urteil

Der Weihnachtsmann verkündete die Strafe als sei es eine feierliche Ansprache. Typisch, dachte sich Krampus und verdrehte wieder mal die Augen.

„Giertier. Du weißt, du hast was Schlimmes getan. Stehlen ist nicht in Ordnung, deswegen musst du von mir, dem Weihnachtsmann, den Herren von Weihnachten, den wichtigsten Mann….“ „Ja schon gut. Wir wissen es.“, fuhr diesmal Pelzibub dazwischen und war selbst etwas darüber erschrocken.

Der Weihnachtsmann fuhr fort: „Na jedenfalls deine Stafe ist Arbeit. Ich verurteile dich zu Arbeit. Hier am Nordpol. So kann ich dich besser im Auge behalten. Du wirst Spielzeugbegutachter.“
Krampus zog skeptisch seine linke Augenbraue hoch. Auch Tanni und Pelzibub blickten etwas überrascht zum Weihnachtsmann. Klar, sie hätten mit einer etwas anderen Arbeit gerechnet.
Kloputzen etwa oder den Elfen Kakao bringen. Das war eine Arbeit die nie aufhört. Und wenn der Kakao nicht die richtige Temperatur hatte oder zu wenig Marshmallows darauf waren, konnten die sonst so netten Elfen schon mal ungemütlich werden. Soviel hatten sie in ihrer kurzen Zeit am Nordpol schon mitbekommen.

Selbst das Giertier schaute überrascht. „Deine Aufgabe wird darin bestehen das ganzes Jahr über all das Spielzeug genauestens zu begutachten. Das heißt, du musst es anfassen und damit spielen. Auf Herz und Nieren testen sozusagen. Und dann kurz vor Weihnachten können dann alle Geschenke verladen werden und zu ihren Besitzern gebracht werden.“
„Okay.“ stimmte das Giertier kleinlaut zu. „Aber nach einem Jahr ist Spielzeug meist schon ohnehin langweilig“ fügte das Giertier noch hinzu. „Tja, das kann ich nicht beeinflussen. Aber dann geht es wieder von vorne los. Für das nächste Weihnachten gibt es dann wieder vieles zum Begutachten.“ Der Weihnachtsmann lächelte sanft und nickte.

Fast wäre im Krampus und Pelzibub ins Wort gefallen. Doch Tanni erklärte ihnen was der Weihnachtsmann vor hatte. Das Giertier war ja nur so gierig, weil es traurig, einsam und unsicher sei. Deshalb half ihm der Weihnachtsmann indem er ihm einen Job gab.

Ab nun hatte es auch Freunde, denn Elfen gab es genug am Nordpol und Geschenke auch. Die durfte es zwar nicht behalten, aber wie das Giertier schon gesagt hat, nach einem Jahr will es ohnehin meist neue. Und der Weihnachtsmann hat einen zuverlässigen Kontrolleur und braucht sich nicht zu fürchten, dass das Giertier wieder alles stehlen will. Denn dazu gibt es keinen Grund mehr. Das Giertier wurde von den Elfen Paul genannt und somit existierte das Giertier nicht einmal mehr.

Nun nickten auch Krampus und Pelzibub verständnisvoll und freuten sich für das Giertier.


Und im finale Teil brechen sie zum letzten Abenteuer auf.

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