Mamakram

Das 9. Monat und normales Essen

9. Oktober 2017

Zeit euch wieder mal von Shrimpi herself zu berichten. Was hat sich so alles getan? Was hat sie für sich entdeckt und auf was warten wir noch gespannt? Einiges kann ich euch schon mal verraten, viel hat sich getan. Und das Essen funktioniert auch super.

Die Errungenschaften des 9. Monats sind vielzählig. Vor allem in der Motorik hat es einen beträchtlichen Zuwachs gegeben. Der Pinzettengriff sitz. Das heißt, Shrimpi nimmt kleine Dinge nun mit Daumen und Zeigefinger auf…zwar nur um es dann flux sich selbst (oder jemand anderen) in den Mund zu stecken, aber okay, es zählt als Fortschritt.

Bewegung!

Auch das richtige Krabbeln ging nun schnell. Sie ist zwar schon zuvor gekrabbelt, aber sehr gemächlich und mit vielen Hoppalas. Jetzt ist sie mittlerweile in einem Wimpernschlag beim Hundefutter, einer Steckdose oder der Treppe angelangt. Letzte Woche war es daher höchste Zeit für etwaige Sicherheitsvorkehrungen. Steckdosenschutzdinger wurden installiert und machen auch Mama das Leben schwer und ein Treppenschutzgitter kam zum Einsatz. Eigentlich sehr praktisch, müsste ich nicht ab und an die Treppe rauf und runter. Pelzibub ist natürlich ebenfalls kräftig davon genervt. Denn immerhin befindet sich seine Höhle im Schlafzimmer im Obergeschoß. Jetzt muss er doch tatsächlich jedesmal kräftig schnaufen wenn er nach oben will. Und wenn das das Frauli nicht hört, dann sogar jammern. Das Ganze natürlich mit angelegten Ohren und mehr als genervten Blick. „Pure Frechheit so etwas“, laut Pelzibub. Und tatsächlich habe ich recherchiert ob es so ein Gitter auch mit Haustiertür gibt. Ja, aber nicht für größere Hunde 😉 Okay, versteh ich schon, das würde das Gitter wohl ad absurdum führen. 🙂

Aufziehen und seitlich an Möbeln langhanteln gehören zu Shrimpis Lieblingssportarten. Neben Mama ärgern natürlich. Und sind richtig stolz… und haben Kreuzweh. Denn jetzt will sie natürlich mit der neu gewonnen Sichtweise an der Hand überall hinmaschieren. Wie ein kleiner Soldat im Stechschritt geht’s durchs ganze Haus. Aber was tut man nicht alles für seine Lieblinge? Da nehme ich ein bisschen Kreuzschmerzen in Kauf. Und ganz neu ihm Programm: kontrolliertes Fallen lassen. Einfach zu herzig wenn sie die Lage checkt und dann auf ihren dicken Windelpo plumpst.

Nein!

Auch die Kommunikation verläuft wie gewünscht. Schöne mehrsilbige laute blubbern stets aus Shrimpis Mund. Am liebsten natürlich Mamamama. Ich habe den Wettstreit also verloren. Natürlich kommt auch Papa vor, aber eigentlich immer nur wenn sie gerade ein kleines Engelchen ist. Da hat Papa wohl was richtig gemacht 😉 Und ihr Lieblingswort ist anscheinend NEIN, mit kräftigen Kopfschütteln. Nur dass wir raten müssen ob es ein reales Nein ist oder doch Ja heißen soll. Wenn wir falsch raten wird natürlich lauthals protestiert.

Das ist auch noch so eine Neuheit. Grenzen austesten wo es nur geht. Zu wenig Aktion, zu viel Essen, zu wenig Bewegung, unpassendes Trinken oder zu früh ins Bett? Nicht mit Shrimpi, da wird natürlich dem Unmut Luft gemacht. Aber ich finde das passt schon, sie muss ja klarstellen was gut und nicht so gut ist. Das heißt zwar nicht, dass ich da immer gleich gelaufen komme und alles zu ihrer Zufriedenheit mache, aber ich finde gut dass sie sich meldet. Meistens jedenfalls 😉

Wir arbeiten daher auch fleißig an dem Zubettgehritual. Manchmal funktioniert es innerhalb von 10 Minuten, manchmal braucht es 20, aber im Großen und Ganzen bin ich recht zufrieden mit dem Schlafen gehen.

Nicht so mit der Nacht. Shrimpi schläft noch immer nicht durch. Zwei bis dreimal aufwachen fand ich ja völlig in Ordnung, im Moment ist es allerdings zwei bis drei Mal kleine Schläfchen in der Nacht halten. Das zehrt natürlich ganz schön an mir. Noch dazu hab ich wie jede gute Mutter keine richtige Ahnung woran es diesmal liegt… Vermutungen ja, aber Ahnung, nein.

Nom Nom lecker!

Das bringt mich zu den Zähnchen. Vier Stück darf ich präsentieren. Und die sind ohne all zu großen Getöse gekommen. Und wie sie es liebt zu beißen. Das Brot, das Kipferl, ja auch schon Mal Käse oder Obst. Auch Finger oder andere menschliche Fleischteile bleiben da leider nicht verschont. Wenigsten hat sie aufgehört an Mamas Milchbar zu kauen.

Ja, ich stille Shrimpi noch immer. Nicht weil ich es will oder für nötig halte. Nein, sondern damit ich wenigstens etwas schlaf bekomme und Shrimpi es so will. Also gibt es weiterhin ein bis zwei Milchmahlzeiten nachts. Aber abstillen bleibt ganz oben auf meiner Wichtigkeitsliste 😉

Ansonsten schmatzt Shrimpi fröhlich mit uns mit. Ich achte darauf dass es zumindest salzarme Speisen sind, wenn salzfrei gerade nicht möglich ist. Und es schmeckt ihr. Meistens wird sie ganz gierig. Also haben wir auch jeden Tag gleich Geduldstraining vor dem Essen. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Natürlich bekommt sie noch ab und an Brei, vorallem abends, aber sie isst echt tüchtig mit.

Ich glaube das meiste hab ich jetzt. Ach ja „Wo ist das Baby“ spielen hat sie auch gelernt (ihr kennt es wahrscheinlich als Kuck Kuck spielen – Papa hat natürlich gleich die Ice Age Variante eingeführt) und nachahmen wo es nur geht. Das lässt Mamas Herz nochmals höher schlagen.

Irgendwie verliert sie schön langsam alles babyhafte und mutiert zum Kleinkind. Juhu, jetzt wird alles bestimmt leicht. (Haha)

Ich hoffe ihr habt auch so viel Spaß mit euren Shrimpis!

Eure Shrimpmama

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