Mamakram

Das neue nachhaltige Mama-Ich

25. September 2017

Wie ihr ja schon unzählige Male lesen konntet, hat Shrimpi so einiges in unseren Leben verändert. Angefangen von dem Abendprogramm bis hin zu den Essensgewohnheiten. Ist ja auch ganz natürlich. Und wie Papa schon schrieb, irgendwie reissen wir uns zusammen und versuchen unserer Tochter auf mehreren Ebenen ein gutes Vorbild zu sein. Naja, und unlängst als ich so penibel den Müll trennte und mich gerade über die unnötigen Verpackungen ärgerte fiel es mir auf. Auch das hatte Shrimpi geändert.

Was geschah

Irgendwie bin ich zu einer Ökomami geworden. Schockierend oder? Und am meisten für mich selbst. Zugegeben den Begriff Ökomami habe ich unlängst erst auf Facebook gelesen und ich musste ihn googeln. Die genauen Definitionen unterscheiden sich im Detail, aber im Großen und Ganzen heißt das für mich, dass der Gedanke von Nachhaltigkeit im Haushalt umgesetzt wird. Und irgendwie ist mir das so passiert. Nicht das es schlecht wäre, aber so richtig bewusst habe ich das auch nicht gemacht.

Ich glaube es geht vielen so, wir versuchen für unsere Kinder bessere Menschen zu sein. Und zum Glück für die Umwelt hat sich das bei mir in Nachhaltigkeit niedergeschlagen.

Nein, ich kaufe nicht nur im Bioladen ein und verwende reine Naturkosmetik. Aber ich kaufe fast ausschließlich regional, versuche Verpackungen und Müll zu vermeiden und wickle plötzlich mit Stoffwindeln.

Ach ja und dann ist da noch die Sache mit dem Müll trennen. Klar hab ich das auch schon in Vorshrimpzeiten gemacht, aber nicht so genau. Da ist schon mal ein Metalldeckel mit in den Glascontainer gewandert oder ein Stück Plastik im Biomüll gelandet.

Zusätzlich versuche ich immer emsig Wildtiere zu retten. Manchmal gibt es aber zu wenig zu retten, also habe ich einfach begonnen eine Wildtierfütterstation im Garten einzurichten. Zum Leidwesen von Shrimphansi, der stets beim Rasenmäher davon genervt ist 😉 Eigentlich ist es nur eine Art Komposthaufen, nur noch nicht so gut organisiert wie ein richtiger Komposthaufen, deswegen nenne ich es einfach Fütterstation 🙂

Unlängst habe ich mich sogar dabei ertappt wie ich mit Birkenstocksandalen geliebäugelt habe. Das ist meiner Meinung nach das ultimative Anzeichen einer Ökomama.

Ökomama

Das chaotische Mülldurcheinander passiert Ökomama jetzt nicht mehr. Es regt mich sogar auf. Mag sein dass das für viele immer noch nur die Spitze von einem Eisberg ist. Stimmt wahrscheinlich auch, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Besser spät als nie.
So, jetzt fällt mir kein weiterer passender Spruch ein. Aber ich denke meine Message ist klar oder?

Ich freue mich, dass mich meine Tochter zu einem besseren Menschen macht. Denn für wem die Umwelt schützen oder zumindest erhalten wenn nicht für sie? Ich muss mit guten Beispiel voran gehen, sonst lernt sie ja nur Blödsinn von mir. Das will ich eigentlich nicht verantworten. Und so ist es ganz leicht geworden den fetten Schweinehund der Bequemlichkeit in mir zu besiegen und versuchen, so viel wie mir möglich auf nachhaltige Art und Weise zu erledigen.

Ich bin schon gespannt welche Eigenheiten sich noch einschleichen 🙂

Denkt nachhaltig,

eure Shrimpmama

 

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade. Also wenn ihr mehr von Ökomamas lesen wollt, oder warum sie es doch nicht sind, schaut hier rein.

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