Mamakram | Rezepte

Das 8. Monat und der Abendbrei

4. September 2017

Unglaublich. Unser Shrimpi ist nun schon acht Monate alt. Zeit mal wieder Resümee zu ziehen. Mal überlegen, welche Errungenschaften hat sie erklommen und was hat sich so alles geändert? Was tut sich beim Essen? Eigentlich wieder eine Menge…

Die Stimme

Ja, stimmgewaltig war Shrimpi schon immer und das hat sie natürlich beibehalten. Aber sie kommt immer wieder auf neue Geräusche und gibt sie zum Besten. Das klingt eigentlich total lustig. „Ma-mas“ und „Pa-pas“ purzeln auch schon aus ihrem Mündchen, aber das ist mehr Zufall als gezielte Manipulation. Naja, jedenfalls weiß meist die ganze Ortschaft wo wir uns ungefähr befinden. Auch irgendwie sinnvoll, wenigsten gehen wir nicht so leicht verloren 🙂 Und zum Glück ist es immer fröhliches Gebrabbel und nicht weinen. Manchmal allerdings gibt sie schrille, ja regelrecht zornige Schrei von sich.

Böses Baby

Wehe es geht etwas gegen Madams Willen. Sei es, weil sie nicht zu einem begehrten Ding hingelangt oder sie wo angerollt ist und nicht weiter kommt. Da wird geschrien was das Zeug hält. Hilft das nichts kommen Tränen zum Einsatz. Das ganze Babyreportoire eben. Da muss man aufpassen wie, hmmm…wie wer eigentlich?..keine Ahnung, ich bin unglaublich schlecht ihn Sprichwörtern…sagen wir mal wie ein Erdmännchen;) Kurz mal nicht aufgepasst und schon läuft die Erziehung nach Plan. Aber natürlich nicht Shrimpis. Nein, unsere. Diese Fähigkeit ist unseren Kindern anscheinend in die Wiege gelegt worden. Zum Beispiel hat unser kleiner Sonnenschein entdeckt, dass sie irgendwann Mamas Milchbar bekommt, wenn sie kein Wasser trinkt. Naja, irgendwie sitzt sie da am längeren Ast.

Shrimpis Lieblingsspiele

„Ich werfe es runter und Mama hebt es auf“. Tolles Spiel. Nur das Mama meist nicht mitspielt. Da kommt dann oft wieder der Terrorshrimip durch. Oder auch gerade beliebt: Hüpfen. Sobald sich die Gelegenheit ergibt, und das ist bei Shrimpi fast immer der Fall, will sie ab auf ihre Beinchen und hüpfen. Nur, dass sie das noch nicht alleine kann. Deswegen hat Mama bald Oberarme wie ein Hufschmied. Und Papa, na der leidet wieder mal kaum drunter, er findet es auch noch toll, weil er muskulöse Frauen ja mag :/  Aber okay, diesem Shrimplachen kann auch niemand Wiederstehen, darum trainiere ich jetzt fleißig meine Arme, so zusagen.

Auch großer Beliebtheit erfreuen sich „hinterhältiges Brille stehlen“, „Mamas Haare ziehen“ und „Pelzibubs Spielzeug beschlagnahmen“. Alles Disziplinen die durch die verbesserte Motorik nun wunderbar funktionieren. Nicht zu vergessen der neue Volkssport „Pelzibub füttern“. Das macht gleich zwei Bewohnern im Haus große Freude.

Die Mobilität tut ihr übriges. Endlich krabbelt Shrimpi und so ist für alle im Haus Vorsicht geboten. Wir wissen nie, was Shrimpi hinter ihren riesigen süßen Äuglein so teuflisches plant 🙂

Der Abendbrei

Als letzten Brei haben wir vor einigen Wochen den Abendbrei eingeführt. Anfänglich hatte ich die blauäugige Hoffnung, dass Shrimpi dann durchschläft. Haha. Weit gefehlt. Allerdings gestaltete sich die Abendbreieinführung etwas schwierig. Zuerst probierten wir das Instantzeug zum Aufgießen. Das löste allergische Reaktionen aus. Dann begann ich mit Schaf- und Ziegenmilch zu experimentieren. Das war wider erwarten auch nicht so gut für ihre Haut. Abgesehen davon, dass Shrimpi diese Breis gar nicht leiden konnte. Und im Endeffekt landeten wir bei den Fertiggläschen. Und schon ist meine Gläschenablehung dahin. Wenn’s Shrimpi schmeckt und sie es gut verträgt, dann nur her damit. Jede Hilfe ist recht 🙂 Und im Moment versuche ich gerade das Einschlafritual vom Busen zu trennen. Aber mehr dazu in einem eigenen Artikel in Kürze.

Zusätzlich schlemmt Shrimpi auch feste Nahrung. Natürlich nicht Steak und Co. Aber mal eine Semmel oder unlängst auch ein Würsterl. Das ist genau ihres. Ich seh schon, die Umstellung von Bbei auf feste Nahrung wird kein großes Problem sein. Shrimpi liebt es zu mömeln, wie wir das Einbreien von Speisen  mit Babysabber hier liebevoll nennen. Da ist sie glücklich und zufrieden. Naja, zumindest bis sie satt ist, dann steht wieder springen am Programm 🙂

Hier noch das Rezept für den Abendbrei:

Abendbrei

200 ml Vollmilch

20 g Getreide (ich habe Babykeks, Hirse- oder Haferflocken genommen)

20 g Obstmus (hab ich immer vom Obstbrei von Vormittagsbrei abgezweigt)

Milch aufkochen, Getreide zufügen und quellen lassen und zum Schluss Obstmus einrühren. Fertig.

Eigentlich ganz einfach. Aber wie gesagt, von Shrimpi nicht akzeptiert. Eventuell mit Kuhvollmilch, aber da habe ich mich wegen Shrimpis Haut noch nicht drüber getraut, wird aber demnächst probiert.

 

 

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