Rezepte

Das 6. Monat und der Obstbrei

26. Juni 2017

So. es ist wieder mal Zeit für ein Update zu unserem Shrimp. wie hat sie sich entwickelt und was macht das Breiessen? Wie die Fütterung mit Papa aussieht konntet ihr ja schon am Samstag genießen.

Aus ihren äußert niedlichen Schnalzlauten sind schon richtige Silben geworden. Lautes Da-da, ma-da-ma dürfen wir den Großteil des Tages genießen. Eigentlich ganz herzig, hätte sie nicht unser lautes Organ geerbt. Da erntet man im Restaurant schon mal einen genervten Blick oder bringt die Fleischfachverkäuferin zum Lachen. Aber gut so, das heißt auch, dass das erste Wort nicht mehr lange auf sich warten lässt. Das beliebteste Spielzeug ist im Moment immer noch der eigene Fuß. Vor allem seit entdeckt wurde, dass man den auch in den Mund stecken kann. So gesehen hat sie fast immer naße Füße. Entweder durch ihren eigenen Mund oder Mama und/oder Papa geben endlos Bussis darauf oder versuchen ihn zu essen.

Die Motorik hat natürlich auch gewaltige Fortschritte gemacht. So ziemlich nichts ist mehr vor ihren flinken Fingerchen sicher. Haare werden gezogen, Teller, Handy und Gläser werden flux auf den Boden platziert. Ich glaube manchmal hat sie mehr Hände als ich. Terrorshrimpi findet jedenfalls sehr lustig, wenn Mama diese lustigen Fingerspiele mit ihr macht und dann plötzlich mit bunten Tüchern am Boden rum krabbelt. Also, Greifen kann sie schon super. Juchhu!

Aber auch stehen macht ihr die größte Freude. Natürlich noch mit kräftiger Unterstützung. Einstweilen berühren nur die Zehenspitzen den Untergrund. Generell ist es faszinierend zu beobachten, dass sie auch ihre Füßchen zum Tasten einsetzt. Also sieht man das suchende Füßchen, wenn es nicht gerade in einem Mund steckt, oftmals auf Tisch, Spielzeug und Pelzibub. Der ist allerdings gar nicht begeistert davon. Auch hat sie das Rollen für sich als Fortbewegungsmittel entdeckt. Vorbei die Zeiten in denen man sie mal schnell auf der Couch abgelegt hat oder am Morgen im Bett liegen lassen kann. Gut das ich schon vorab einen Kinderstall besorgt habe. Nennt man das so? Naja, ihr wisst hoffentlich was ich meine.

Ach ja, jetzt hätte ich fast die wichtigste Neuheit vergessen. Wir zahnen. Ja, wir. Nicht nur sie. Nein, wir sind alle davon betroffen. Sie ist zwar recht tapfer, denn immer hin kommen gleich zwei dieser fiesen Dinger gleichzeitig, aber ab und an macht sie ihren Schmerzen doch Luft. Da geht es dann rund. Mama und Papa versuchen abwechselnd der beste Clown der Welt zu sein. Laufen laut pfeifend oder hopsend singen durch das Wohnzimmer um dem kleinen Menschlein Ablenkung zu verschaffen. Und dann freuen wir uns wie ein Schnitzel wenn etwas davon funktioniert. Aber wir leiden nicht nur bei den Zahnschmerzen mit. Nein, diese spitzen kleinen Dinger verursachen auch ganz schöne Schmerzen bei uns. Ein Zahn der sich in Finger oder Nase bohrt ist wirklich schmerzhaft. Aber irgendwie ist das dem Shrimpi ziemlich egal.

Ich bin euch noch das Rezept für den Obstbrei schuldig. davon isst Shrimpi mittlerweile morgens ein bisschen etwas und der Rest wird dann Nachmittags verputzt. Also mit dem Fleischbrei sind das schon drei tägliche Mahlzeiten. Arg wie schnell das geht. Wir haben uns dazu entschlossen nach der Nachmittagsjause das Frühstück einzuführen. Shrimpi schläft einfach zu gut an Mamas Milchbar abends ein. Das wollte ich mir noch ein bisschen bewahren.

Rezept Obstbrei:

100 g Obst (Birnen, Äpfel, Pfirsich, Marillen und und und) mit etwas Wasser weich kochen, abseihen und anschließen pürieren. Ich gebe dann auch immer noch ein bisschen Banane dazu. Schmeckt ihr einfach besser.

Nach der ersten Woche Obstbrei gibt man auch noch Getreide und Öl hinzu:

Rezept Getreide-/Obstbrei:

100 g Obst wie oben zubereiten und 2 EL Getreideflocken (Haferflocken, Dinkel, Weizen, Hirse gekocht, Reis gekocht,…) einrühren. dann noch 1 TL Öl einrühren. Fertig! Wenn Shrimpi einen schlechten Esstag hat nehme ich als Getreide die Babyvollkornbiskotten und püriere sie mit. Das ist mein Joker.

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